Der Fussel im Nabel der Welt

Abd-Allah verpasste meinem Eurozentrismus einen üblen Tiefschlag. Ganz naiv nämlich erklärte er, vor seiner Flucht aus Syrien Berlin und Rom nicht gekannt zu haben. 

Das war jetzt nicht schmeichelhaft, schliesslich ist Europa der Mittelpunkt der Welt und kulturell und technologisch weiter fortgeschritten als jede andere Gegend. Sollte es anderswo, sagen wir in China modernere Technologien geben, sind das nur Spielereien, die kein Mensch braucht. 

Und es ist ja wohl ganz klar, dass z. B. die syrische Kultur  der unseren kellertief unterlegen ist. Da braucht man sich nur ihre Malerei anzusehen und den Zustand der Städte. Dass der Koran die Malerei quasi verbietet und kein Land nach ein paar Jahren Bürgerkrieg besonders fit aussieht, steht hier nicht zur Debatte. 

Für die Minderwertigkeit ihrer Literatur spricht, dass keiner von uns ihre Schriftsteller kennt. Das liegt nicht etwa daran, dass sie arabisch schreiben und keiner von uns diese Sprache beherrscht. Denn wären sie nämlich wirklich bedeutend, so würden sie ihre Texte schliesslich selbstverständlich in Englisch oder auch gleich in Deutsch verfassen. 

Mal abgesehen davon weiss in Europa ja jeder, dass die Flüchtlinge 2015 nur deshalb in solchen Scharen kamen, weil im Idliber Wochenblatt auf der vorletzten Seite über der Anzeige vom Metzger Al-Hamsa ein Bericht über die Sozialhilfe in Frankreich und das deutsche Hartz IV erschien. Jawohl!

Die feinen Unterschiede

So macht’s der Herr Trump:

Trump’s to-do list in Britain is both short and important. After congratulating Britain on spending 2 percent — or close to 2 percent — of its GDP on defense, he should tell May that he will move heaven and earth to conclude a free trade agreement with Britain by the time it formally exits the EU, at the end of March 2019 — but that he can do this only if Britain isn’t bound by an EU rulebook.

http://www.foxnews.com/opinion/2018/07/12/for-trump-it-looks-like-bad-time-to-arrive-in-britain-actually-its-ideal-heres-why.html

Es liegt auf der Hand, dass Grossbritannien nur dann einen Handelsvertrag mit den USA schliessen kann, wenn dieses Land nicht mehr zur EU gehört. Sonst gelten ja die zwischen der EU und den USA geschlossenen Verträge.

Und so übertreibt die russische Propaganda die Rolle Putins beim Wiederaufbau Syriens durch die Chinesen:

Als der russische Präsident Wladimir Putin diplomatische Bemühungen für die Stabilisierung Syriens und des Nahen Ostens forderte, reagierte Peking auf diesen Aufruf mit ehrgeizigen Wiederaufbauplänen.

Unternehmen aus China stehen angeblich Schlange, um Aufträge für den Wiederaufbau ganzer Städte und Dörfer, Straßen, Brücken, Schulen, Krankenhäuser und Kommunikationsnetze zu erhalten, die durch den fast siebenjährigen Krieg zerstört wurden.

Die Vereinten Nationen schätzen die Kriegsschäden an der Infrastruktur Syriens auf mindestens 250 Milliarden Dollar. China könnte der ideale Partner für den Wiederaufbau des Landes sein.

https://deutsch.rt.com/international/70778-pax-sinica-chinas-rolle-im-syrischen-friedensprozess/

Dass aber chinesische Vertriebler mit dem gepackten Muster-Koffer in der Hand auf dem Flughafen sitzen, um die Syrer mit ihren Angeboten zu bombardieren wie die Russen nicht mit Bomben, hat jeder schon erwartet.

Die westlichen Nationen würden auch gerne mittun, warten aber darauf, dass El Presidente vor Verzweifelung darüber, dass sie ihn nicht lieben, zurücktritt. Das ist die Stelle, wo der Warteraum das Abstellgleis ist.

 

Focke-Wulf 290 A

In Syrien oder Afghanistan geht es in erster Linie nicht darum, Bunkeranlagen anzugreifen, und schon gar nicht Massen feindlicher Kampfflieger vom Himmel zu holen. Stattdessen soll die Luftwaffe Spezialeinheiten helfen, Gegner aufzuspüren und auszuschalten, die meist mit kleinen, sehr beweglichen Einheiten kämpfen, wie die Taliban und der IS. Dafür brauchen Bodentruppen von der Luftwaffe eine präzise Nahaufklärung und Feuerunterstützung, die Kollateralschäden vermeidet.

In beidem sind die Propeller-Maschinen bessere Strahlflugzeuge. Propeller-Maschinen lassen sich auch mit 180 Stundenkilometern über dem Geschehen bewegen. Selbst in unwegsamen Gelände, wie Gebirge, können sie noch nahe am Boden manövrieren. Dabei sind die kleinen „Props“, wie sie im Flieger-Jargon heißen, in der Lage, fast den gesamten Waffen-Mix zu tragen, über den auch Düsenflugzeuge verfügen, wie Maschinenkanonen, Raketen und Bomben. Und sie lassen sich überlegter einsetzen. „Der Pilot, überblickt die Kampfsituation und kann den Finger vom Abzug nehmen, weil er eher erkennt, wenn Zivilisten auftauchen“, sagt Ulrich Scholz, ehemaliger Strahlflugzeugführer sowie Flug- und Waffenlehrer bei der Bundeswehr gegenüber FAZ.NET.

Was die „Props“ zudem attraktiv macht: Deren Technik dominiert noch nicht komplexe Elektronik und Software, sondern Mechanik. Die Maschinen sind somit robuster und besser geeignet für die unwirtlichen Kriegsschauplätze in scheiternden Staaten und Entwicklungsländern. Propeller-Maschinen können auch mal auf Buckelpisten landen und ohne aufwendig ausgestattete Luftwaffenbasen mit Highend-Hangars und Heerscharen an Technikern gewartet werden. Gerade in den Frontstaaten asymmetrischer Konflikte, denen Infrastruktur sowie Material und Personal fehlen, lassen sich so Luftwaffen aufbauen und betreiben. Aus solchen Überlegungen heraus, liefern die Vereinigten Staaten seit einem Jahr Super Tucanos des brasilianischen Herstellers Embraer an die Afghanischen Streitkräfte, damit jene effektiver gegen die Taliban kämpfen können.

Für Operationen zur Aufstandsbekämpfung würde auch die amerikanische Luftwaffe Propeller-Maschinen anschaffen. Das machte bereits ihr Oberbefehlshaber General David Lee Goldfein deutlich, ein bekennender Anhänger der Idee, wieder verstärkt auf Propeller-Maschinen zu setzen. Goldfein betont zudem gerne ein weiteres Argument: „Low costs“. Die Kriegsführung moderner Militärmächte verschlingt exorbitante Summen. Wer der Ambition folgt, militärisch global aktiv zu sein, wie die Vereinigten Staaten, muss die Kosten für die Kriegsführung im Blick haben. Ein Weg dafür wären Propeller-Maschinen.

Die Stückkosten für ihr modernstes Kampfflugzeug, die F22 „Raptor“, gibt die amerikanische Luftwaffe mit satten 140 Millionen Dollar an. Für ihre Propellermaschine vom Typ T-6 veranschlagt sie dagegen nur 4,2 Millionen Dollar. Die T-6 nutzen die amerikanische wie auch die deutsche Luftwaffe als Ausbildungsflugzeug für junge Piloten. Der Hersteller Beechcraft versucht, eine bewaffnete Version, die T-6 „Wolverine“, zu deutsch Vielfraß, an die amerikanische Luftwaffe zu verkaufen. Wegen ihren günstigen Kosten hat sich für Propeller-Kampfflugzeuge ein Nischenmarkt entwickelt, auf dem vor allem Zweite- und Dritte-Welt-Staaten einkaufen, die direkt in asymmetrische Konflikte verwickelt sind.

So jagen Kolumbiens und Perus Luftwaffen mit Super Tucanos im Amazonasgebiet Transportflugzeuge von Drogenschmugglern. Die brasilianische Tucano verkauft sich bestens und findet sich in verschiedenen Versionen in einigen Luftwaffen Lateinamerikas und Afrikas. Der US-Hersteller IOMAX wiederum ist mit dem „Archangel“ am Markt. Der „Erzengel“ basiert auf einem Agrarflugzeug, entwickelt um Felder mit Pestiziden zu besprühen. Eine bewaffnete Version kauften die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit einer Kampfstaffel dieser Propeller-Maschine, geflogen von Söldnern, unterstützen sie, die ihnen genehme Kriegspartei im libyschen Bürgerkrieg.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/renaissance-in-der-luft-die-rueckkehr-der-propeller-kampfflugzeuge-15078131.html

Was ist eigentlich aus den alten Konstruktionsunterlagen für die Focke-Wulf FW190D geworden? Mit einem Turboprop-Motor, einem neuen Cockpit für mehr Sicht und etwas Elektronik könnte dieses Flugzeug immer noch jeden Insurgenten in Furcht und Schrecken versetzen. Beim Preis können wir vielleicht die A29 sogar noch unterbieten.

 

Ich kam, ich sah, ich ass Pelimeni

Laut Colonel Goya, der das Blog „La Voie de l’Epee“ betreibt,  ist der russische Militäreinsatz in Syrien ein Erfolg, weil er:

  1. sein Ziel, die Rettung der Regierung Assads vor dem Untergang erreicht hat (die Russen hatten also ein definiertes Ziel!)
  2. die Russen dabei mit geringeren Kosten öfter zuschlagen als ihre Mitbewerber (das wird den auf Effizienz bedachten Amerikanern nicht gefallen) Spielt dabei der Einsatz bewaffneter Kämpfer (Gruppe Wagner) statt regulärer Truppen eine Rolle?
  3. sie neue Waffen- und Kommunikationssysteme unter realen Bedingungen testen können
  4. die russischen Soldaten die Zahl ziviler Toten durch ihre Einsätze (Collateral Damage) in einem Lernprozess reduzieren konnten (das kommt in der Propaganda gut)
  5. und die Russen sich mit dem “Centre de réconciliation” eben auch diplomatisch positionieren konnten

Russland steht heute unter einem nicht unerheblichen politischen, militärischen, wirtschaftlichen und sozialen Druck. Die Bevölkerungsentwiclung, der Islamismus in Zentral-Asien und die asiatische West-Migration werden früher oder später zu militärischen Auseinandersetzungen führen.

Diese Auseinandersetzungen werden ziemlich sicher asymetrisch geführt werden, unter Umständen auch in einem Mosaik-Szenario wie in Syrien. Da zählt Erfahrung mehr als ein Abschluss in Westpoint.

https://www.heise.de/tp/features/Syrien-Warum-das-russische-Militaer-erfolgreicher-vorgeht-als-die-US-Koalition-3831927.html?seite=2

https://lavoiedelepee.blogspot.de/2017/09/tempete-rouge-enseignements.html?spref=tw&m=1

Roger Williams (c. 21 December 1603 – between 27 January and 15 March 1683)[1] was a Puritan, an English Reformed theologian, and later a Reformed Baptist who was expelled by the Puritan leaders from the colony of Massachusetts because local officials thought that he was spreading „new and dangerous ideas“ to his congregants. Williams fled the Massachusetts colony under the threat of impending arrest and shipment to an English prison; he began the settlement of Providence Plantation in 1636 as a refuge offering freedom of conscience.

Williams was the 1638 founder of the First Baptist Church in America, also known as the First Baptist Church of Providence.[2][3]

Williams was also a student of Native American languages, an early advocate for fair dealings with American Indians, and one of the first abolitionists in North America, having organized the first attempt to prohibit slavery in any of the British American colonies. He is best remembered as the originator of the principle of separation of church and state.[4]

Williams wanted his settlement to be a haven for those „distressed of conscience“, and it soon attracted a collection of dissenters and otherwise-minded individuals. From the beginning, a majority vote of the heads of households governed the new settlement, but „only in civil things“. Newcomers could be also admitted to full citizenship by a majority vote. In August 1637, a new town agreement again restricted the government to „civil things“. In 1640, thirty-nine „freemen“ (men who had full citizenship and voting rights) signed another agreement that declared their determination „still to hold forth liberty of conscience“. Thus, Williams founded the first place in modern history where citizenship and religion were separate, that provided religious liberty and separation of church and state. This was combined with the principle of majoritarian democracy.

https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_Williams

Da gibt es manch einen Ort auf Gottes Erde, dem ich mit Vergnügen ein Denkmal dieses rechtschaffenen Mannes spendieren möchte.  Immerhin gründete er mit Providence im heutigen Rhode Island den ersten Platz, wo die Religionszugehörigkeit (bzw. auch der Mangel daran) eines Menschen keine Rolle spielte.

Zur gleichen Zeit erschlugen sich die Deutschen noch darüber, wer Katholik und wer Protestant sein durfte. Als sie 1648 einen Frieden schlossen, den westfälischen nämlich, durften sie sich das auch nicht aussuchen. Es wurde dann nämlich gesetzlich geregelt. Wer die Deutschen kennt, wundert sich nicht darüber.

In den Niederlanden wurden derweil die Katholiken benachteiligt, in England auch die Calvinisten, und überall im spanischen Weltreich verbrannte man noch Protestanten. Die Sunniten benachteiligten die Schiiten, Christen und Juden, und die Schiiten sahen das wenig anders, nur eben bezogen auf die Sunniten, Christen und Juden. Gewiss hätten auch die Juden jemanden unterdrückt, wäre ihnen nur ein eigener Staat gegeben worden. So waren sie benachteiligt und blieben es noch lange.

Herr Williams in seinem entlegenen Winkel der Erde nun grüsste auch noch freundlich jede Rothaut in ihrer Sprache, kaufte ihnen das Land ab, wo er siedelte (jawohl, er kaufte, als habe er keine Flinte gehabt), reihte Neger unter die Menschen ein statt unters Nutzvieh und vertrat die irre Idee, dass Entscheidungen in seiner Kolonie nicht von ihm allein, sondern einer Mehrheit der freien Bürger getroffen werden sollte.

Ich wills auch nie wieder tun

Für den nächsten Urlaub nehme ich mir mal einen Arabisch-Kurs in Syrien vor oder eine Vergnügungs-Reise nach Detroit. Irgendwas ruhiges halt an einem Ort, der friedlicher ist als mein Zuhause.

In jedem Urlaub kommt Paula nämlich mindestens einmal zu der Erkenntnis, dass die Realität sich nur äusserst widerwillig ihren Wünschen unterordnet. Oder auch mal gar nicht. Und selbst wenn ich meine Vortäuschung eines Paula-gefälligen Verhaltens noch perfektionieren könnte, gibt es doch medizinische Sachverständige, Gerichte, die Rentenkasse und den Verein der Kriegsversehrten, die es in dieser Hinsicht allesamt an Engagement fehlen lassen.

Da im Gegensatz zu mir keiner von ihnen in diesem Augenblick da ist, werde ich eben angeschrien. Seit ich aber dabei nicht mehr einschlafe, nimmt das Gespräch dann schnell einen Verlauf, bei dem sich Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten wie Syrien, dem Kongo und Michigan heimisch fühlen.

Von der Anwendung physischer Gewalt riet der Herr Ambros ab, von dem ich mich in dieser Hinsicht beraten liess. Aber dem Physischen nähere ich mich ja in jeder Beziehung nur mit Vorsicht, weshalb ich ja auch nur 2 1/16 davon hatte.

Tatsächlich bin ich heute überrascht, dass ich mich zu sovielen überreden konnte. Ich bin überrascht, dass ich soviele andere dazu überreden konnte. Ich wills auch nie wieder tun.

Grenzen, gezogen mit Druckbleistiften, Graphit, abgewaschen mit Tränen

Ich entsorge Druckbleistifte. Aus irgendwelchen dunklen Quellen sind mir über viele Jahre etliche dieser Schreibgeräte zugewachsen, mal quietschbunt mit dem Aufdruck eines japanischen Herstellers, mal in den eher gedeckten Farben, die die Europäer bevorzugen und mit den Aufdrucken von Hotels, Reifenhändlern und Herstellern von Produkten, deren Nutzen eher fraglich ist.

Dienten sie mir einst bei der Raumplanung, sind sie heute so nutzlos wie die Landkarten des Mittleren Ostens aus dem Jahr 2000.

Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus ist, was in jener Gegend der Welt geschieht, nichts als die Neuordnung jener Gegend durch ihre Bewohner selbst. Dabei waren ihre Länder doch so ordentlich von Politikern geordnet worden, die eben nicht dort wohnten, die Grenzen ästhetisch schön mit Druckbleistiften als Geraden angelegt.

Dass sie quer durch Gebirge, Seen und die Bedürfnisse der Menschen dort gezogen waren, störte 1919 in Paris gar wenige, als die Konkursmasse des Osmanischen Reiches verteilt wurde. Da ging es mehr darum, Bodenschätze und Arbeitskraft irgendwelcher Brauner gerecht unter den gesiegt habenden Weissen zu verteilen.

Den sich daraus ergebenden Staaten mangelten zwar nicht der Regierung, aber eines Staatsvolk mit einer über die Staatsbürgerschaft hinausgehenden gemeinsamen Gruppen-Identität wie auch natürlicher Grenzen wie sie sich aus Flüssen, Bergen und Meeren ergeben.

Sprechen wir Europäer jedoch von Syrien und dem Irak als Staaten, so setzen wir das alles aber unterbewusst voraus, weil es in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden eben so ist, weil diese und andere Staaten in Europa dieser Definition entsprechen.

Aber wir gehen ja auch davon aus, dass die italienische Regierung Italien regiert und Absprachen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orban von ihm eingehalten werden, weil wirs ja auch tun.

Das sagt dann ja etwas über unsere Fähigkeit aus, unsere Vorstellung von der Realität der Realität unterzuordnen.

Turkish intelligence chief: Putin’s intervention in Syria is against Islam and international law, ISIS is a reality and we are optimistic about the future

http://www.awdnews.com/top-news/turkish-intelligence-chief-putin-s-intervention-in-syria-is-against-islam-and-international-law,-isis-is-a-reality-and-we-are-optimistic-about-the-future

 

Mr. Hakan Fidan, Turkish President’s staunchest ally, condemned Russian military intervention in Syria, accusing Moscow of trying to ’smother‘ Syria’s Islamist revolution and serious breach of United Nations law.

“ISIS is a reality and we have to accept that we cannot eradicate a well-organized and popular establishment such as the Islamic State; therefore I urge my western colleagues to revise their mindset about Islamic political currents, put aside their cynical mentalité and thwart Vladimir Putin’s plans to crush Syrian Islamist revolutionaries,” Anadolu News Agency quoted Mr. Fidan as saying on Sunday.

Fidan further added that in order to deal with the vast number of foreign Jihadists craving to travel to Syria, it is imperative that ISIS must set up a consulate or at least a political office in Istanbul. He underlined that it is Turkey’s firm belief to provide medical care for all injured people fleeing Russian ruthless airstrikes regardless of their political or religious affiliation.

Von den kommerziellen Möglichkeiten der Flüchtlingskrise

Ich rege im Zusammenhang mit dem bis jetzt noch nicht unter Kontrolle gebrachten Zustrom von Flüchtlingen an, dass jeder ordentliche Deutsche und jeder Einwanderer mit Heimatrecht streng prüfe, ob er nicht die Möglichkeit hat, etwas zur Hilfe beizutragen.

Ein schlecht ausgelastetes oder gar leer stehendes Hotel, eines bankrotten Fussballvereines Parkhaus können sowohl zur Unterbringung der Fremden als auch zum eigenen finanziellen Wohlergehen beitragen. Es denkt der brave Mann zwar an sich selbst zuletzt, doch er vergisst sich nicht.

Doch auch Richter, Polizisten und die Mitarbeiter der Ausländerbehörden können hier einen positiven Beitrag leisten. Denn wer von den Fremden stiehlt, mordet, raubt oder vergewaltigt, dem können wir getrost unterstellen, dass er der Heimat nicht verlustig ging, weil er aus religiösen oder ethnischen Gründen vertrieben wurde, sondern weil er dort wohl tat, was er hier tut.

Da wird die Abschiebung nach dem Rest-Syriens Präsident Assads zum logischen Schluss, quasi auch zur Pflicht, die zugleich Platz schafft für Flüchtlinge mit berechtigterem Anspruch und besserem Sozialverhalten und kann mit etwas Geschick auch einen Beitrag zur Finanzierung leisten.

Schliesslich können wir ja dem historischen Beispiel des Herzogs Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel folgen und sie El Presidente gegen Handgeld als Soldaten liefern. In diesem Fall sollten wir den Anspruch des Delinquenten auf die syrische Staatsangehörigkeit vielleicht nicht zu genau prüfen, und spräche er auch arabisch wie ein Algerier, Vietnamese oder Albaner oder wäre schwarz wie sonst nur ein Nigerianer.