Schmutzige Geschäfte

Im Dunkeln navigierte ich den Corsa durch Panzerbach. Ich hatte sechs Partypizzen, Grösse 60 mal 40 Zentimeter, für einen Kegelverein im Kofferraum und eine Episode von “Schmutzige Geschäfte” im Ohr. 

Darin ging es um Täuschung und Betrug und die Frage, wer man wirklich ist, wenn man die Gelegenheit bekommt, es auch zu sein. Getäuscht und betrogen wurde ich jahrelang von Paula. Sie hat mir permanent weis gemacht, dass niemand ausser ihr jemals mit mir zusammen sein wollte. Das war damals natürlich falsch. 

Inzwischen stimmt es aber vielleicht. Denn jetzt bin ich so verdreht, dass mich wahrscheinlich wirklich niemand mögen kann. Miguels, dessen Gastronomen, Schwiegertochter zum Beispiel hat mir gerade erst wieder klar gemacht, dass ich ihr herzlich unsympathisch bin. 

Ich habe immer gehofft, jemanden zu finden, der selbst auch merkwürdig ist und mich deshalb so akzeptieren kann, wie ich bin. Das hat ja mal voll nicht geklappt. Mir bleibt die Frage, wie ich trotzdem glücklich werden kann. Oder wenigstens den Respekt vor mir selbst zurück gewinnen kann. Zu einer Beziehung jedenfalls fühle ich mich nicht mehr in der Lage. 

https://www.youtube.com/watch?v=phYpVz0dn5I

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Manche bleiben immer oben

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ferdinand-Piech-laesst-gruessen-article21051290.html

Gerissen sind sie schon, die Agnelli, die heute auch mal Elkann heissen können. Im günstigsten Moment erwarben sie in krisenhaften Zeiten Chrysler. Dieses Unternehmen spielt heute 90% ihres Umsatzes ein.

Der FCA-Konzern, Fiat Chrysler Automobiles, verdient deshalb immer noch Geld, deshalb und weil sie die Investitionen in eine höchst ungewissen Zukunft eingefroren haben. Ihre Produkt-Palette sieht allerdings dann eben auch ein wenig… überlagert aus.

PSA, der Konzern hinter Peugeot, Citroen, Opel und Vauxhall, wollte vor kurzem die Gelegenheit nutzen, um FCA zu vereinnahmen, ein Unterfangen, bei dem die Agnelli am Ende vielleicht reich, aber ohne Macht zurück geblieben wären. Bei Renault scheinen sie sich da bessere Chancen auszurechnen.

Das ändert natürlich nichts daran, dass sie auch die Eigentümer von Ferrari und ein wichtiger Teilhaber von CNH Industrial sind. Was immer mit Fiat nach einer möglichen Fusion passiert, sie bekommen Geld aus Rennwagen, Sportwagen, Landmaschinen, Lastwagen, Bussen und Transportern. Selbst wenn FCA unterginge, blieben sie reich. Gerissene Gesellen halt.