Tod dem Brathähnchen – Neil Patrick Harris spricht kein Aramäisch

Ein zukünftiges Brathähnchen verkündete den neuen Morgen, das ihn dem Teller wieder näher brachte. Mir hingegen brachte er interessante Gedanken.

Da war zum einen ein neues Verständnis von Paulas Bedürfnissen, nach denen sie ihr Leben eingerichtet hat, spätestens seit sie den Rentenantrag gestellt hat. Zum anderen sortierte mein Verstand die Eindrücke, die vom Traum der letzten Nacht geblieben waren.

Mein fleissiges Unterbewusstsein hatte mir eine Welt vor einer Apokalypse dargestellt, eine, die sich schon lange nicht mehr weiterentwickelt hatte. Jeder ihrer Bewohner wusste vom anstehenden Ende und hatte sich damit abgefunden. Der Wendepunkt war für mich dann ein Gottesdienst, den Neil Patrick Harris in einer Sprache hielt, die ich für Aramäisch hielt und die es ganz sicher nicht war. Er übrigens verstand von ihr genauso wenig wie ich und musste an mancher Stelle herzlich über die Worte lachen.

Wie ich es dann schaffte, in der Zeit zurück zu gehen, um die Entwicklung neu zu starten weiss ich nicht mehr. Irgendjemandem gegenüber behauptete ich im Traum, aus Restbeständen des deutschen Kaiserreiches eine Zeitmaschine aufgetrieben zu haben. Auf jeden Fall sollte diese neue Entwicklungslinie dann wissenschaftlich bestimmt sein.