Call me Hilda

I’d like to see an episode of NCIS with McGee, Torres and Bishop staring at a picture of a mountain and Gibbs being cool as ever telling them to check the wallpaper at Hilda’s pc. And Hilda is an office clerk who nobody recognizes besides him.

She is a girl with aunty glasses who has climbed that mountain on her last vacation and can tell the guys where to find a hut the villain hides in. Oh, and she is trained in Krav Maga and loves yoga and has a photo of a group of 5 people on her desk that she only comments with: “My exes”. One of them might look like a canadian actress with a greek name.  

There could be a take of a whole office of cubicles with employees and an information that all these people make the work of the NCIS possible. Most of them are staffers of the film production.

All rights for the picture are with Elise Bauman, the actress I would like to see in the role of Hilda.

Der Cocooning-Jihad

Durch Elektromärkte zerrte mich Paula, einen neuen Staubsauger zu erwerben und einen Fernseher für das Wohnzimmer. Die Geräte im Bestand fand sie unterdimensioniert, den Staubsauger von AEG der Zahl der Katzen nicht gewachsen, den Fernseher von Philips zu klein und so gar nicht smart.

Mir war das eine so egal wie das andere. Zur Duldung erzogen toleriere ich die Unzulänglichkeiten des Staubsaugers. Der Fernseher produziert zusammenhangloses Hintergrundgeräusch zu meinem Leben und eignet sich dazu auch zur Verfolgung sowohl von NCIS als auch der von mir bevorzugten Arzt-Serie Dr. Who. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, mehr von einem solchen Gerät zu wollen.

In ihrem Cocooning finde ich keinen Platz. Es findet keinen Platz in mir. Ich bin fremd in einer Welt, in der die Programm-Pakete von Sky diskutiert werden müssen wie die Unterschiede zwischen Shia und Sunna, aber ich mir kein Auto für den Arbeitsweg leisten kann.

Scheint es mir nur oder oder arbeiten in den Elektromärkten überdurchschnittlich viele LGBTQs? Damit bedroht der Wandel wieder ein Refugium, nachdem die arabische Migration bereits dazu geführt hat, dass viele Friseure heute Heten sind. Mediamarkt, Saturn, Alphatecc, ElectronicPartner und Euronics sind Amazons natürliche Beute.

Porträt in Gehrock und Tirpitz-Bart

Das Urteil

Die Unschuld. Erhabenes Gelingen.

Fördernd ist Beharrlichkeit.

Wenn jemand nicht recht ist, so hat er Unglück,

und nicht fördernd ist es, irgend etwas zu unternehmen.

Kommentar zur Entscheidung

Die Unschuld. Das Feste kommt von außen und wird zum Herrn im Innern. Bewegung und Stärke. Das Feste ist in der Mitte und findet Entsprechung.

Großes Gelingen durch Korrektheit. Das ist der Wille des Himmels.

Wenn jemand nicht recht ist, so hat er Unglück, und nicht fördernd ist es, irgend etwas zu unternehmen. Wenn die Unschuld weg ist, wohin will man dann gehen? Wenn der Wille des Himmels einen nicht schützt, kann man dann etwas machen?

Das Feste, das da von aussen kommt und zum Herrn im Inneren wird, das ist die Entscheidung für den Umzug der Yoyodyne Europe in einen Stadtteil, den wir in diesem Blog “Wunderland” nennen wollen.

Ich wundere mich nämlich jedes Mal, wenn ich diese Ecke der Hauptstadt durchquere, über die “Social Activities”, als da sind: Bordelle, Stehausschänke und Metzgereien, die Fleisch vom Pferd und vom Halal verkaufen. Auch heisst das grösste der Institute, die sich jener besonderen Leibesübung widmen, “Wunderland”, die Inhaberin übrigens Alice Backes.

Wir haben uns en groupe heute das neue Gebäude angesehen. Grosse Räume, Wände ohne Kaffeeflecke, Teppiche, die nicht von Tränen der Verzweiflung getränkt sind, genug Orange, um das Set von NCIS: Germany zu sein. Ein Gebäude aus Bürocontainern in einem Gebäude aus Backsteinen, das 21ste Jahrhundert in Gehrock und Tirpitz-Bart des 19ten.

Für Überstunden gibt es auch eine gemütliche Couch und eine Dusche. Denn wer weiss, ob man nicht einmal die Nacht durcharbeiten muss! Ich wäre da von Zeit zu Zeit durchaus bereit. Aber werde ich dann noch in diesem Unternehmen sein?

Paula drängt darauf, dass ich mir einen anderen Arbeitgeber suche, der räumlich unserem Lebensmittelpunkt näher ist. Mir wäre mehr nach einer Freiheit, die ich zwischen den Glaswänden des neuen Gebäudes nicht mehr finden kann. Wenn da jemandem Einsicht zuteil wird, ist es vielleicht gar mein Vorgesetzter. Ob dem gefiele, wie er in diesem Blog porträtiert wird? Ich bin nicht Lovis Corinth, und er ist nicht Admiral Tirpitz.


Die fette Fu schlägt zu

Mein merkwürdiges Gehirn versorgt mich mit dem Entwurf für eine amerikanische Fernseh-Serie. Sie beginnt damit, dass wir als Zuschauer mit einem Team von Undercover-Polizisten bekannt gemacht werden.

Da haben wir eine Anführerin, einen Typ fürs Grobe, einen Analytiker und einen erfahrenen Veteranen. Sie feiern gerade, dass sie eine beachtliche Summe Geldes beschlagnahmt haben. Während wir uns noch fragen, ob wir sie mögen und der Geschichte weiter folgen wollen, explodiert eine Bombe und zerstört ihr Hauptquartier.

Ein Jahr später leitet die Anführerin als Dekanin ein Community College mitten im amerikanischen Nirgendwo. Maggie Fu hat inzwischen Gewicht zugelegt und wird deshalb von denen, die sie nicht mögen (allen) “Die fette Fu” genannt. Heimlich rekrutiert sie an ihrer Schule ein neues Team, um das bei der Explosion verschwundene Geld wieder zu finden.

Zu ihrer neuen Truppe gehören Jerry Urbansky, gewesener Fussballstar seiner High School, Tom Hildursson, ein pensionierter Polizist, der aus Langeweile Geschichte studiert, Jorge Amado da Silva, ein gutaussehender Latino, der kein Spanisch spricht, weil er Brasilianer ist, und eine extrem hübsche blonde Medizinerin aus Lettland, die ihren Abschluss in den USA wiederholen muss.

Benötigen sie darüber hinaus Spezialisten, spannen sie Lehrer und Studenten ein. Dazu gehören dann ein wirrer Chemie-Professor, bei dem jeder froh ist, wenn er einmal etwas NICHT in die Luft sprengt, ein Physik-Professor, der vorher bei der NASA war, eine übergewichtige Büroangestellte mit Special-Forces-Vergangenheit, der Hausmeister, der quasi alles reparieren kann und eine Studentin mit Kurzhaarschnitt, umfangreichen Kenntnissen in obskuren Bereichen und einem ziemlichen Verschleiss an Bettgefährtinnen.

Das hat einiges Potential, weil ziemlich durchschnittliche Charaktere einerseits Fähigkeiten zeigen können, die man ihnen nicht zutraut, sie sich aber andererseits in Situationen behaupten müssen, die ihnen nicht vertraut sind. Dabei ergeben sich dann unvorhersehbare Wendungen, etwa wenn Jerry in einem Schwulen-Club ermitteln soll und sich dabei heraus stellt, dass er dort Stammkunde ist, oder Maggie Fus Schwester eine Europäerin ist.

https://www.ardmediathek.de/radio/ARD-Radio-Tatort/Ronsdorf/ARD-de/Audio-Podcast?bcastId=1998988&documentId=54128918

 

Scharfe Bomben, scharfe Pärchen

Diese modernen Polizei-Serien nerven. Ich meine, knallharte Cops, die über ihre Gefühle sprechen, während sie mit einer scharfen Bombe quer durch den Urwald fahren. Ihre… Gefühle? Sind die von Blagulon Kappa? Schreiben die jedesmal ein langes Gedicht, wenn sie jemanden erschossen haben?

Früher haben solche Typen bei alkoholischen Erfrischungsgetränken darüber diskutiert, ob sich ein Telefonbuch oder der Sears-Katalog besser eignen, um den Verdächtigen zu verhauen, während er auf einen Metallstuhl Typ 1006 aus Marinebeständen geschnallt ist. Ich bin nicht sicher, ob es heute noch den klassischen Sears-Katalog auf Papier gibt. Ein iPad mit der offenen Startseite von Amazon wird auf den Bösewicht wahrscheinlich nicht genauso überzeugend wirken.

In der Realität werden in den westlichen Ländern sehr selten Verdächtige in dieser Weise befragt. Es ist nämlich erstens verboten und zweitens und vor allem physisch zu anstrengend. Der Körper des durchschnittlichen Polizeibeamten ist nämlich weitaus häufiger von Hefekringeln geformt als von täglicher Leibesertüchtigung.

In den Anekdoten des Poliziotto kamen auch weitaus öfter als scharfe Bomben scharfe Pärchen vor, die einander dort nahe kamen, wo sie von Polizeistreifen nachts überrascht wurden.

Goodbye, Tiva, Adieu, mein Freund

Fähiger zur Liebe des Fernsten als des Nächsten weinte ich mich durch das Staffel-Finale von NCIS. Eigentlich aber vor allem, weil das für Freund und mich immer das Schönste gewesen war, wenn wir Sonntag Abend zusammen auf der Couch gesessen und diese Serie gesehen hatten.

Jetzt liegt der silberne Kater neben mir, physisch den Platz mehr als einnehmend, den bis zum Februar mein bester Freund entschieden besetzt hatte. Aber dem muss ich erst einmal alle Charaktere und Zusammenhänge erklären. Freund hätte sie gewusst und mit mir Zivas Ableben und Tonys Kündigung bedauert.