Every Man a King

Ich bin mit den Veränderungen bei Yoyodyne, dem Verlust sovieler Kollegen und Paulas Abgleiten in eine ihrer Wut-Phasen überfordert. Ich bin auch mit meinen eigenen widerstrebenden Wünschen überfordert. Ich bin also generell überfordert.

Trotzdem zögere ich nicht, Aufgabe zu übernehmen. Strebe ich danach zu erfahren, wieviel ich ertragen kann? Oder bin ich einfach einer dieser typischen Deutschen um die fünfzig, die ihre Pflicht tun, bis sie zusammenbrechen? Mit der Pflicht haben sie es ja eh, die Deutschen, auch wenn da manchmal jemand am Ende Fragen fragt, die niemand gehört haben will wie: “Was heisst hier, wir haben das falsche Dorf niedergebrannt?” oder auch “Frauen und Kinder nicht? Upsi …”

StressSpiritual

Wahrscheinlich geht es nicht um die Grenzüberschreitung, sondern darum, wenigstens ein wenig Kontrolle über das eigene Leben zu behalten. Denn beide Veränderungen können leicht dazu führen, dass ich vergesse, was ich mir wert bin, dass ich untergehe. Da ist die Frage einfach, ob meine Meinung gilt oder die der anderen.

Das ist nicht genau das, was Huey Long mit dem Song “Every Man a King” meinte. Aber der Titel passt irgendwie doch.

https://www.youtube.com/watch?v=Y9Ekflxg2es

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