Call me Hilda

I’d like to see an episode of NCIS with McGee, Torres and Bishop staring at a picture of a mountain and Gibbs being cool as ever telling them to check the wallpaper at Hilda’s pc. And Hilda is an office clerk who nobody recognizes besides him.

She is a girl with aunty glasses who has climbed that mountain on her last vacation and can tell the guys where to find a hut the villain hides in. Oh, and she is trained in Krav Maga and loves yoga and has a photo of a group of 5 people on her desk that she only comments with: “My exes”. One of them might look like a canadian actress with a greek name.  

There could be a take of a whole office of cubicles with employees and an information that all these people make the work of the NCIS possible. Most of them are staffers of the film production.

All rights for the picture are with Elise Bauman, the actress I would like to see in the role of Hilda.

Ich war die Sex-Sklavin von Dark Willow

„The Summer Society is a recreational student body organization at Silas University. They are known to be an outdoor social club for all girls athletics, with the possibility that they are in fact monster hunters.“

Sehr kurz ist die Beschreibung, die carmilla.wikia (http://carmilla.wikia.com/wiki/Summer_Society) von dieser studentischen Verbindung an der Silas-Universität in jenem Bundesland Österreichs gibt, das sonst nur als Arnold Schwarzeneggers Heimat bekannt geworden ist. Ist sie korrekt, können wir, die Kenner des Buffyverse, annehmen, dass es sich um eine Gruppe von unausgebildeten Slayern handelt, die sich ohne einen Wächter selbst organisiert hat.

Betrachtet man die besonderen Bedingungen dieser Höheren Bildungsanstalt, schlagen sie sich gar nicht schlecht, immerhin überleben die meisten von ihnen die erste Staffel von Carmilla. Darf ich – ganz zart – das als Ansatz für ein Crossover in einer Buffy-Graphic Novel anregen?

Ich werde wahrscheinlich es so wenig sehen wie eines mit Kane dem Verfluchten. Den jungen Mr. Giles kenne ich noch nicht, der alte hätte, seine Brille putzend, und mit einigem Räuspern ausgeführt, dass es sich dabei um einen Terminus Technicus handelt, da Kane von einem vergessenen Gott tatsächlich dazu verflucht wurde, ewig zu leben. Ob die Heldin daran denkt, wenn sie mit ihrem Mietwagen irgendwo in Sonora liegen bleibt und zu einem rothaarigen Hünen in seinen Jeep steigt, der seine Armbanduhr am rechten Handgelenk trägt und direkten Blickkontakt vermeidet?

Eher nicht. Kontemplation ist bekanntlich nicht ihre Stärke. Das ist ein Unterschied zwischen den beiden, die da einen Truck-Stop im staubigen Nirgendwo ansteuern, wo Buffy auf den örtlichen Pannendienst warten will. Kane denkt viel über sein Schicksal nach, die Last eines Lebens, das nicht enden kann und zu dem Gewalt unabdingbar gehört: „I kill things. It’s what I was made to do. I’m rather good at it“.

Diesen Satz hätte auch Buffy Summers sagen können, auch sie eine Verfluchte. Denn die Jägerin zu sein, ist ein Fluch, der nach dem unausweichlichen Tod eines seiner Opfer auf die nächste Angehörige einer Blutlinie fällt, die so alt wie die Menschheit ist.

Aber wahrscheinlich denkt sie eher darüber nach, wie sie der Versicherung klar machen kann, dass nicht ihre Schuld ist, was immer mit dem Wagen passiert ist. Den Mann neben ihr hält sie für einen Ex-Soldaten im Dienst eines der verschiedenen Drogenkartelle. Wahrscheinlich findet sie ihn sogar anziehend. Er ist stark und hat eine gefährliche Aura, eine Kombination, die sie immer reizt, die sie an Spike auch immer reizt.

Ein Hauch des Geheimnisvollen fällt an dieser Stelle in die Geschichte, als der fast hundertjährige Urgroßvater des Motel-Besitzers, ihr auf der Veranda erzählt, dass er bald sterben müsse. Ein sicheres Zeichen sei, dass sich für ihn ihr Begleiter genauso anhöre wie jener Colonel Kane, der 1945 die Soldaten angeführt hat, die das Lager befreit haben, in dem er gewesen ist. Ausgehend vom Namen nimmt sie an, dass er ein Verwandter ist.

Später am Abend essen sie zusammen. An den anderen Tischen sitzen mexikanische Trucker, einfache Männer mit indianischen Vorfahren, und ein schlanker junger Mann, der allein sitzt. Die einzige andere Frau in der Cantina trägt ein tief ausgeschnittenes, billiges Kleid. Buffy und Kane unterhalten sich über die Landschaft in Sonora, Smalltalk, die geistige Sättigungsbeilage.

Sie spricht von ihrer Heimatstadt in der Nähe von San Narcisco, die einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen ist, er von einem Bergrutsch in den Alpen, den er einmal erlebt hat. An dieser Stelle kommt der junge Mann zu ihnen herüber, der wie sich nun herausstellt, ein Tourist aus dem exotischen Österreich ist. Er hat einen gewissen Gesprächsbedarf, ist sein Spanisch doch zu beschränkt, um sich viel mit den Einheimischen unterhalten zu können. Tatsächlich ist er intelligent und mit trotz seines etwas umständlichen Englisch sogar witzig.

Der Abend ist angenehm, das Essen recht gut, Kane zuvorkommend und anziehend, und Jan flirtet ein bisschen mit ihr. Ungefähr an dieser Stelle betreten vier Männer nacheinander den Raum und verteilen sich an vier leeren Tischen. Jan bemerkt als erster, dass die Vier, so wenig sie es zugeben, irgendwie doch zueinander gehören. Gerade in diesem Augenblick meldet sich Buffys Slayer-Instinkt – sie sind Vampire!

Unweigerlich folgt hier eine Kampfszene, in der sie durch ein Fenster nach draussen geworfen wird, wieder hereinspringt, um mit mächtigem Schlag Jan von einem Gegner zu befreien, bevor sie einen Vampir pfählt, der sich gerade in einer für sie ungewohnten Weise über die Prostituierte hermachen will. Kane hat sich inzwischen mit einem Hackmesser aus der Küche bewaffnet und einen anderen Vampir mit einem gewaltigen Schlag verstümmelt.

Während der sich kriechend entfernen will, schlägt er ihm den Kopf ab. Ungefähr an dieser Stelle bricht ihm der dritte Vampir mit einem Tisch das Rückgrat. Buffy erledigt auch diesen Vampir. Der vierte flieht ebenso wie die überlebenden Menschen.

Sie unterhalten sich nun, während Jan versucht, den Notarzt anzurufen. Aber offensichtlich haben die Vampire vor dem Angriff den Mobilfunkmast sabotiert. Kane hat Buffys Jacke unter dem Kopf liegen. Irgendwann verliert er das Bewusstsein. Sie kniet lange neben ihm auf dem Boden.

Dann aber kommt der Vampir zurück und mit ihm seine Mutter, die wie ihre Söhne untot ist und noch stärker als sie. Buffy nimmt es mit beiden auf, mächtige Schläge und Tritte wechseln sich mit Wortspielen und dem Einsatz von Bratpfannen und Topfdeckeln ab. Auge in Auge stehen sich die beiden Kämpferinnen gegenüber, als der Vampir-Sohn sich von hinten an die Jägerin heran schleicht. Gewaltige Hände schliessen sich um seinen Hals, zerquetschen seinen Kehlkopf, brechen sein Genick, bis der Kopf nur von Speise- und Luftröhre gehalten auf der Wirbelsäule schwankt.

Ein starker Griff zwingt ihn zu der zerbrochenen Fensterscheibe und drückt seinen Hals gegen das scharf gezackte Glas, bis er endgültig fällt. Grauer Staub auf der zersprungenen Steinplatten vor dem Lokal. Buffy rammt der Vampirin ihren Pflock ins Herz, auch sie „Staub zu Staub“ wie unsere Heldin angesichts gewisser Defizite der Hausreinigung kommentiert. Die Erkenntnis, dass Kane lebt und wieder gesund ist, stoppt ihren Redefluss.

Der Alte lacht. Er sitzt in einer Ecke des Raumes, wo er den Kampf beobachtet hat, einmal mehr ein Überlebender. Kane nickt ihm zu, ihn an seinem Lachen als Moses Cohen Enriques aus Amsterdam erkennend wie Buffy an dem, was sie tut, als die Jägerin. In seinem jahrtausendelangen Leben ist er einigen dieser Auserwählten begegnet, hat mit der einen oder anderen von ihnen wahrscheinlich geschlafen und die eine oder andere von ihnen ganz sicher getötet.

Witzig wäre eine NCIS-Episode, in der Willows Foto bei den persönlichen Dingen von Special Agent Bishop auftauchen würde. Eine Andeutung hier, ein Halbsatz dort würden DiNozzo (und den Zuschauer) vermuten lassen, dass Eleanor bi ist und mit der Rothaarigen früher einmal verbandelt war.

Es scheint mir nur wenige Möglichkeiten zu geben, wie diese Figur Sympathien gewinnen könnte. Eine Hommage wie Kate Todds Aufzählung von Tonys früheren Arbeitsstellen in „Baltimore, Philly und Peoria“, in der bewusst oder unterbewusst eine Anspielung auf Philip J. Farmer steckt, ist vielleicht der am wenigsten aufwändige Ansatz.

A Meeting of Minds (TM)

Dr. Edward Werner glanced up angrily when he heard the modem connect. He’d been reading quite an exicting book – A Proto-Babylonian Grammar, The Structurealist Approach – and he’d reached the part where the author devoted a few chapters to the declension of the verb ‚to be‘. It was an absulutely masterful handling of a patently difficult task, and the author was to be praised greatly. It caused a shive to run down his spine just thinking about the hours of scholastic endeavour that had produced such a worthy tome. No, not hours, years. And to think, it hadn’t sold well. Obviously the public knew nothing of the true worth of the knowledge contained within the pages of this book. Utter plebeians.
In fact, only one copy was ever sold, and that was bought by Dr. Werner himself, as a present for his aging mother. Unfortunately, she hadn’t made too much progress in reading it, before she reached a point of not really needing to know about Proto-Babylonian. Actually, she hand’t even turned over the first page, and she’d never needed to know anything about Proto-Babylonian.
He hadn’t needed to buy a personal copy, thanks to that useful part of must publishing agreements that provides a free copy for the autoher. Of course he’ssigned the title page; in years to come it would be worth a fortune.

Ben Chenoweth, A Meeting of Minds, Noisetrade.com

Meeting of Minds ist ein leidlich unterhaltsames Buch. Einige Anspielungen auf Douglas Adams‘ Per Anhalter durch die Galaxis, eine nicht allzu durchdachte und auch nicht allzu ernst zu nehmende Handlung und dieser Abschnitt, in der uns Ben Chenoweth den prototypischen Schurken entwirft. Er hat – natürlich – einen deutschen Nachnamen, ist Dozent für Computerwissenschaften mit einem lebhaften Interesse an der proto-babylonischen Sprache. Für beides bekommt er keine Anerkennung, nicht einmal von seiner Mutter. Er muss seine Erfüllungsgehilfen nötigen und erpressen, damit sie ihm bei seinen Plänen zur Eroberung der Welt – des Galactanet – helfen. Und niemand bedauert ihn, liebt ihn, schätzt ihn, nicht einmal Ben Chenoweth als sein Schöpfer.

War es Ian Fleming, der deutsche Namen als schurkischen Standard definierte? Ich halte immer noch stets eine weisse Katze für den Fall bereit, dass Blofeld vorbeikommt. In der Regierungszeit von George W. Bush wurde diese Praxis in Hollywood so intensiv wieder belebt, dass der Zuschauer von Serien wie CSI und NCIS oft innerhalb von wenigen Minuten und damit 40 Minuten vor den Meister-Detektiven bereits wusste, wer der Täter war. Ersatzweise genügte es dann, nach dem deutschen Schauspieler Rudolf Martin zu schauen, der aus dem Vorurteil den Nutzen zog.

Diese Praxis schwächte die Position des Schurken, der dem Helden ein fast gleichwertiger, gleichwertiger oder sogar überlegener Gegner sein muss, der seinem Verstand den eigenen entgegensetzt und ihm vorgreift, indem der Held ja fast immer erst nach der Tat auftritt. Er muss Dinge tun, die anderen undenkbar sind, muss morden, rauben, manipulieren und nach Macht und Anerkennung streben, die er ja zuhause nicht bekommt, darf keinen Geschäftsschluss und keine Pause kennen, steht allein gegen eine Gesellschaft, die ihn im besten Fall bisher nur ignoriert hat. Über das, was er mit mir gemeinsam hat, gehören zu seinem Berufsbild auch noch das nächtliche Vergraben von Leichen ebenso wie stundenlange Meetings mit Gehilfen, mit denen man nicht ohne zwingende Gründe bekannt sein möchte, an Orten, wo noch kein Innenarchitekt je hingegangen ist.

Wir wissen über das wenige im zitierten Abschnitt hinaus nicht viel über Edward Werner’s Privatleben; er dient Chenoweth eigentlich nur als Motor für seine Handlung. Aber die von ihm gewählte Laufbahn hat von Jacques Vautrin (alias „Der den Tod täuscht“) bis zu Cassidy Casablancas eine Reihe Anhänger „alternativer Lebensstile“ angezogen. So ist recht gewiss, dass ausser diesen beiden auch A. J. Raffles, Amateur-Cricketer und Profi-Einbrecher, gleichgeschlechtlich liebte. Einige andere Schurken umgeben sich in so übertriebener Weise mit schönen Frauen, dass gerade das ihre Heterosexualität infrage stellt. Ihre weiblichen Pendants kombinieren denn gerne eine burschikose Auftrittsweise mit einer ambivalenten sexuellen Ausstrahlung, die nicht nur auf Männer anziehend wirkt. Der Schurke ist da freier als der Held, den lange die gesellschaftliche Konvention zu frenetischer Heterosexualität verurteilte, so sehr tatsächlich, dass sich Bruce Wayne eine Dauerverlobte hielt, um zu bestätigen, was er nicht war, eine sogenannte Alibiene. Heute kritisierte man höchstens den Altersunterschied zwischen ihm und Robin.

Manches ist doch besser geworden.