Ich glaube an den gesunden Menschenverstand und vor allem an die Gier

Mit überraschender Mehrheit haben sich die Wähler Britanniens für die konservative Partei entschieden, für Boris Johnson als Premierminister, für den Brexit und Kürzungen im Gesundheitssystem. Mindestens eine dieser Sachen ist schlecht. 

Ich tippe auf die Einschränkungen beim NHS. Um Millicent Binks zu zitieren: “I’m happy to admit that I really fancy Clement Attlee – can anything be sexier than creating the NHS?” Boris Johnson findet seine Gespielinnen dann wahrscheinlich im Kreis der Privat-Versicherten. 

Unabhängig von allen Theorien über den Brexit und irgendwelche prallen Handelsverträge mit den USA zählt am Ende nur, dass “Europa”, also der Kontinent, gerade in Spuckweite von England entfernt liegt. Es ist also unausweichlich, dass beide Parteien miteinander Waren und Dienstleistungen handeln werden. 

Ganz pragmatisch wird man sich also jetzt erst informell und dann formell auf Regeln dazu einigen. Denn niemand kann mit einer Ladung Salatköpfe, mit Cheddar-Käse und Finanzdienstleistungen jahrelang darauf warten, dass Verträge ausgehandelt, verworfen, wieder ausgehandelt und schliesslich ratifiziert werden. 

Im Wesentlichen gehe ich also davon aus, dass gesunder Menschenverstand und ungesunde Raffgier einen Kompromiss schaffen werden, den die Politik so einfach nicht erreichen konnte. 

Warum Deutschland Englisch als zweite offizielle Sprache einführen muss

http://www.huffingtonpost.de/chris-pyak/deutschland-englisch-als-zweite-sprache_b_7635024.html?utm_hp_ref=germany

Dann klappts auch mit Europa.

Denn bisher hakts ja mit der europäischen Identität, unserer als Europäer statt als Deutscher, als Briten, als Franzosen, daran, dass wir keine gemeinsame Sprache gefunden haben, in der wir unsere gemeinsamen Probleme ausdrücken können.

Aufstieg und Fall Europas

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Die Krokodile des Nils

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