Ich glaube an den gesunden Menschenverstand und vor allem an die Gier

Mit überraschender Mehrheit haben sich die Wähler Britanniens für die konservative Partei entschieden, für Boris Johnson als Premierminister, für den Brexit und Kürzungen im Gesundheitssystem. Mindestens eine dieser Sachen ist schlecht. 

Ich tippe auf die Einschränkungen beim NHS. Um Millicent Binks zu zitieren: “I’m happy to admit that I really fancy Clement Attlee – can anything be sexier than creating the NHS?” Boris Johnson findet seine Gespielinnen dann wahrscheinlich im Kreis der Privat-Versicherten. 

Unabhängig von allen Theorien über den Brexit und irgendwelche prallen Handelsverträge mit den USA zählt am Ende nur, dass “Europa”, also der Kontinent, gerade in Spuckweite von England entfernt liegt. Es ist also unausweichlich, dass beide Parteien miteinander Waren und Dienstleistungen handeln werden. 

Ganz pragmatisch wird man sich also jetzt erst informell und dann formell auf Regeln dazu einigen. Denn niemand kann mit einer Ladung Salatköpfe, mit Cheddar-Käse und Finanzdienstleistungen jahrelang darauf warten, dass Verträge ausgehandelt, verworfen, wieder ausgehandelt und schliesslich ratifiziert werden. 

Im Wesentlichen gehe ich also davon aus, dass gesunder Menschenverstand und ungesunde Raffgier einen Kompromiss schaffen werden, den die Politik so einfach nicht erreichen konnte. 

Elise Bauman verstört mich

Einer der verstörendsten Instagram-Posts der letzten Wochen kam von Elise Bauman. Ich habe im Lauf der letzten Jahre ja einiges von ihr gesehen und gehört, aber das… 

Ich bin jetzt in gewissem Umfang traumatisiert von der Idee, dass es in Kanada Mobilfunkprovider gibt, die zusätzliche Gebühren für national roaming berechnen. National roaming, die Älteren unter uns erinnern sich noch, ist die Nutzung eines Mobilfunknetzes durch einen Mitbewerber, der knapp an eigenen Funkmasten ist. 

Wir in Europa haben dieses düstere Zeitalter hinter uns gelassen, ja, wir roamen quer durch die Europäische Gemeinschaft zuzüglich der Schweiz und Norwegens. Die Kolonisten jenseits des Meeres schlagen sich offensichtlich noch mit solchen Problemen herum. Wahrscheinlich müssen sie sich auch noch an den Grenzen zwischen Kanada, den USA und Mexiko von Zöllnern kontrollieren lassen. Wahrscheinlich ist Kommissar Rex für sie noch eine ultra-heisse Polizei-Serie. 

https://www.youtube.com/watch?v=Xqm_RECVwyg

Gut, wir haben bis jetzt noch nicht einmal eine Definition entwickelt, was die EU eigentlich ist. Möglicherweise ist es die erste neue Staatsform seit die alten Griechen nach der Monarchie die Demokratie und die Tyrannis erfunden haben. Oder etwas ganz, ganz  anderes. Immerhin haben ja nicht einmal alle beteiligten Staaten die gleiche Definition von Demokratie. 

Zusammengehalten wird das Ganze von Verträgen zwischen den Staaten, gegenseitiger Abneigung, wirtschaftlichen Vorteilen, einer enormen Bürokratie und dem Ehrgeiz gewisser Politiker. Die Zukunft für dieses politische Dings ist entsprechend grossartig. Denn wie wir mit den Wahlergebnissen aus Thüringen und dem Fortgang des Brexits belegen können, ist das politische System in den diversen Staaten verrottet und  die politische Kaste dekadent. 

Das schafft Freiraum, wo Natur und Zivilisation keinen dulden. Wenn ein Träger von Macht wegfällt, tritt ein anderer an seine Stelle. Wenn sich jemand einmal gefragt hat, wie die fränkischen Reiche, die Burgunder und Alemannen relativ kampflos die römische Herrschaft in Westeuropa ersetzen konnten, tja, genauso hat das funktioniert.

Up where we belong

Es liegt gewiss an meiner eigenen intellektuellen Unzulänglichkeit, dass ich nicht verstehe, warum in manchen Ländern der EU sich gerade Vertreter jener Parteien so emsig ins EU-Parlament wählen liessen, die den Austritt ihrer Länder aus jenem Staatenbunde wünschten. Da war kein Aufruf von Le Pen, Salvini oder Orban, doch bitte an dieser Wahl nicht teil zu nehmen, da das zu wählende Parlament ein abzulehnendes sei.

Ich sehe darin durchaus einen Beweis für die Unausweichlichkeit der Europäischen Gemeinschaft. Selbst die Neuen Rechten und Nationalisten aller Couleur suchen den Platz nicht nur in diesem Parlament, sondern auch den Schulterschluss zu anderen gleicher Gesinnung innerhalb der EU.

Da dieses Europa (und was das angeht auch Russland) genau an der Strassenecke zwischen dem Amerikanischen Imperium, dem aufsteigenden Gross-Chinesischen Reich und dem islamischen Kulturraum liegt, bleibt nur, sich als Gemeinschaft zu formieren, um nicht unterzugehen. Es ist recht unwahrscheinlich, dass der Präsident der Tschechischen Republik oder sein griechischer Kollege auf Augenhöhe mit Donald Trump oder Xi Jinping verhandeln können, die hunderte Millionen von Bürgern, mächtige Wirtschaften und Armeen hinter sich haben.

Mit 500 Millionen EU-Bürgern hinter sich, mit dem addierten BIP von 27 der am höchsten entwickelten Nationen der Welt und, tja, am Ende auch reichlich Schiesszeugs und Burschen und Mädeln, es zu bedienen, sieht die Geschichte schon anders aus. Da können wir vielleicht im Rennen bleiben, bis wir wieder oben sind. Und da wollen wir doch alle hin, oder?

Wenn Trump die EU kritisiert, meint er eigentlich Deutschland

https://www.businessinsider.de/trumps-ex-kommunikationschef-scaramucci-wenn-deutschland-aufruestet-ist-das-nicht-gut-fuer-die-welt-2018-11

Scaramucci: „Ich meine die deutsche Geschichte. Wenn Trump die EU kritisiert, meint er eigentlich Deutschland. Wenn Deutschland aufrüstet, ist das nicht gut für die Welt. Darauf reagiert Trump — vielleicht reagiert Merkel auch nur auf die scharfe Rhetorik von Trump. Deshalb habe ich auch schon öffentlich gesagt: Wir müssen alle unsere Rhetorik zurückschrauben. …

Interessant sind einerseits die Gleichsetzung Deutschlands mit der EU. Wir nehmen die Bedeutung der Bundesrepublik, ihren Einfluss, ihre Macht in Europa so nicht wahr, irren uns hier aber vielleicht. Der Verlauf der Griechenland-Krise spricht dafür, die Reaktionen einiger Staaten auf den Migrations-Paket dagegen. Insgesamt verstehen wir Europa als diversen Kontinent, die EU eher als eine Entwicklung als einen Zustand.

Scaramucci: „Ich glaube, die Nato hat eine Evolution durchlaufen. Sie wird sich zunehmend damit beschäftigen, radikalen Terrorismus zu bekämpfen. Die Nato ist in unserer Gesellschaft das Gegengewicht zu Russland. Russland hat eine sehr große Armee im Vergleich zur Wirtschaftsleistung des Landes. Wir brauchen ein Gleichgewicht der Macht, um Frieden zu bewahren. Ich würde es begrüßen, wenn der Präsident in seiner Rhetorik zurückfährt und erkennt, dass diese Architektur in den vergangenen 75 Jahren funktioniert hat. Es gibt keinen Grund, warum sie mit ein paar kleinen Veränderungen nicht auch die kommenden 75 Jahre bestehen kann.“ …

Und wieder, Genossen, seht Ihr Europa und die USA, seht Russland, aber nicht Indien, nicht China, nicht Brasilien, die Staaten, die die Zukunft der Welt ebenso formen werdet. Wo die russische Armee Stärke zeigt, tut sie das nicht nur nach Westen, sondern auch nach Osten hin. Ihr blickt in die Vergangenheit, nicht in die Zukunft.

“Wenn die Eliten abgeschottet agieren, vergessen sie dabei die Mittel- und Unterschichten. Von diesem Prozess ist Präsident Trump und auch der Brexit ein Nebenprodukt.“

“Er will eine Verbesserung der Lebensstandards der unteren und mittleren Einkommensschichten in den USA — das ist seine Priorität. … Man darf nicht vergessen: So sehr die Eliten Trump hassen, so sehr hasst das normale Volk die Eliten.”

Ganz klassisch profilieren sich diese Angehörigen einer wirtschaftlichen Elite als Vertreter des “normalen Volkes”. Die Elite, das sind die anderen, nicht die Reichen, sondern die Intellektuellen. Ob es diesen Gegensatz zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen jetzt tatsächlich gibt, spielt so lange keine Rolle, wie es Donald Trumps Rhetorik ihn im Bewusstsein der Menschen schafft.

Dieser Mann ist ein rechter Revolutionär, der die Gesellschaft spaltet, um die Macht auf sich zu vereinigen. Dabei ist er verflixt geschickt.

Weltherrschaft für Dummies

So bietet zum Beispiel die Internetseite „Moon of Alabama“ eine intelligente Interpretation der Trump-Strategie, die weitaus plausibler klingt als „die Story“.

Danach versucht Trump Russland von China abzuwerben, eine genau umgekehrte Version der Kissinger Strategie von vor 40 Jahren, als China von Russland abgeworben wurde, um einer kontinentalen Allianz Asiens gegen die Vereinigten Staaten vorzubeugen. Möglicherweise wird das nicht funktionieren. Die Vereinigten Staaten haben sich als so wenig vertrauenswürdig erwiesen, dass die vorsichtigen Russen wohl kaum ihr Bündnis mit China zugunsten von ein paar angeblichen „Tauben auf dem Dach“ aufgeben werden. Das ergibt eine völlig plausible Erklärung für Trumps Politik, im Gegensatz  zu dem Gejaule, das wir von Senatoren und Moderatoren auf CNN hören.

https://deutsch.rt.com/meinung/73556-massenpsychose-im-westlichen-establishment/

These imbeciles do not understand the realism behind Trump’s grand policy. Trump knows the heartland theory of Halford John Mackinder.  He understands that Russia is the core of the Eurasian landmass. That landmass, when politically united, can rule the world. A naval power, the U.S. now as the UK before it, can never defeat it. Trump’s opponents do not get what Zbigniew Brzezinski, the National Security Advisor of President Carter, said in his book The Grand Chessboard (pdf) about a Chinese-Russian alliance. They do not understand why Henry Kissinger advised Trump to let go of Crimea.

There are three great geographic power-centers in the world. The Anglo-American/transatlantic one which is often called ‚the west‘. Mackinder’s heartland, which is essentially Russia as the core of the Eurasian landmass, and China, which historically rules over Asia. Any alliance of two of those power-centers can determine the fate of the world.

Trump is doing his best to correct the situation. For the foreseeable future the world will end up with three power centers. Anglo-America, Russia and China. (An aging and disunited Europe will flap in the winds.) These power centers will never wage direct war against each other, but will tussle at the peripheries. Korea, Iran and the Ukraine will be centers of these conflicts. Interests in Central Asia, South America and Africa will also play a role.

http://www.moonofalabama.org/2018/07/helsinki-talks-how-trump-tries-to-rebalance-the-global-triangle.html

Die feinen Unterschiede

So macht’s der Herr Trump:

Trump’s to-do list in Britain is both short and important. After congratulating Britain on spending 2 percent — or close to 2 percent — of its GDP on defense, he should tell May that he will move heaven and earth to conclude a free trade agreement with Britain by the time it formally exits the EU, at the end of March 2019 — but that he can do this only if Britain isn’t bound by an EU rulebook.

http://www.foxnews.com/opinion/2018/07/12/for-trump-it-looks-like-bad-time-to-arrive-in-britain-actually-its-ideal-heres-why.html

Es liegt auf der Hand, dass Grossbritannien nur dann einen Handelsvertrag mit den USA schliessen kann, wenn dieses Land nicht mehr zur EU gehört. Sonst gelten ja die zwischen der EU und den USA geschlossenen Verträge.

Und so übertreibt die russische Propaganda die Rolle Putins beim Wiederaufbau Syriens durch die Chinesen:

Als der russische Präsident Wladimir Putin diplomatische Bemühungen für die Stabilisierung Syriens und des Nahen Ostens forderte, reagierte Peking auf diesen Aufruf mit ehrgeizigen Wiederaufbauplänen.

Unternehmen aus China stehen angeblich Schlange, um Aufträge für den Wiederaufbau ganzer Städte und Dörfer, Straßen, Brücken, Schulen, Krankenhäuser und Kommunikationsnetze zu erhalten, die durch den fast siebenjährigen Krieg zerstört wurden.

Die Vereinten Nationen schätzen die Kriegsschäden an der Infrastruktur Syriens auf mindestens 250 Milliarden Dollar. China könnte der ideale Partner für den Wiederaufbau des Landes sein.

https://deutsch.rt.com/international/70778-pax-sinica-chinas-rolle-im-syrischen-friedensprozess/

Dass aber chinesische Vertriebler mit dem gepackten Muster-Koffer in der Hand auf dem Flughafen sitzen, um die Syrer mit ihren Angeboten zu bombardieren wie die Russen nicht mit Bomben, hat jeder schon erwartet.

Die westlichen Nationen würden auch gerne mittun, warten aber darauf, dass El Presidente vor Verzweifelung darüber, dass sie ihn nicht lieben, zurücktritt. Das ist die Stelle, wo der Warteraum das Abstellgleis ist.

 

Probleme lösen gemäss EU-Maschinenrichtlinie

Einer meiner Kollegen äusserte unlängst die verwegene Idee, in Kenia unsere Waren zu verkaufen. Schande über ihn!

Denn für dieses schöne Land haben diese Produkte keine Zulassung. Dass es in Kenia aber keine Stelle gibt, die diese Zulassung erteilen kann, dass die Behörden dort vielleicht sogar andere, vordringlichere Probleme lösen müssen, kann hierbei nicht relevant sein.

Denn wie kann es ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft anders sein als in ihr? Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss auch dort gelten oder ein entsprechendes Gegenstück haben, das sich mit der Frage beschäftigt, mit welcher Kraft ein Schiebetor geschlossen wird und wie schnell es bei leicht bewölktem Himmel bewegt wird.

Eine nicht abschätzbare Anzahl von Regelungen schützen die europäische Industrie vor ihren asiatischen Mitbewerbern. Zugleich verhindert sie, dass die nach diesen Regelungen entwickelten Produkte (jedenfalls einige davon), ausserhalb der EU verkauft werden, weil sie im Vergleich zu den Produkten zu teuer sind, die den wildesten Phantasien gewisser Chinesen entspringen. .

Der aktuelle Versuch der EU, das Urheberrecht im Internet neu zu regeln, hat denn auch eine gewisse Ähnlichkeit mit der Gründung der Grafschaft Maryland in Amerika, um die Auswanderung katholischer Engländer und Iren zu regeln.

Übrigens war Virginia für  Anglikaner vorgesehen und Pennsylvania den Quäkern vorbehalten. Das wurde von den Menschen in jenen Gegenden ähnlich erfolgreich aufgenommen, waren sie denn weiss oder rot.

Wir überlassen denn auch mal den kenianischen Markt unseren chinesischen “Freunden”. Das löst denn mal all die Probleme, die wir sonst nicht gehabt hätten.

Kak dela?

Ist es möglich? Also theoretisch könnte es ja sein, dass Donald Trump nicht der Vollpfosten ist, den wir Europäer aus unserem Eurozentrismus heraus in ihm sehen. Er könnte statt dessen wirklich der wiedergeborene Hermann Göring sein, auf jeden Fall aber ein gerissener Politiker mit niedriger Moral und rechtslastigen Überzeugungen.

Immerhin ist es ihm gelungen, sich fast aller Politiker in Kabinett und Stab zu entledigen, die ihm die Republikanische Partei aufgehalst hat. Dazu ist er eine Reihe von Spitzen-Beamten los geworden, die ihm durch grosse Fähigkeiten und/oder abweichenden Meinungen unangenehm aufgefallen waren. Zugleich ist es ihm auch gelungen, soviele Skandale und Skandälchen unbeschadet zu überstehen wie nur wenige amerikanische Präsidenten.

In diesem Fall ist er einer von jenen Menschen, die bestimmte komplexe Systeme entweder ablehnen, weil sie ihnen zu komplex sind oder weil sie sich dieser Komplexität grundsätzlich verweigern. Damit sind dann überstaatliche Organisationen wie die EU, die UN und die Nato schon mal raus und die Demokratie ist sowieso reichlich verdächtig. In diesem Fall wird Russland für ihn zwar eigentlich der Feind sein, Putin aber jemand, den er bewundert. Es gibt viele Österreicher und Deutsche, die ähnlich empfinden.

Folgerichtig ziehe ich gerade einen neuen Versuch in Erwägung, Russisch zu lernen. Kak dela?

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ungebildet-ein-schlechter-zuh%c3%b6rer-keine-ahnung-von-wirtschaft/ar-BBKLGKf?ocid=spartanntp

Wiedervereinigung

http://edition.cnn.com/2016/06/29/opinions/make-the-uk-the-51st-state/index.html

„There are four irresistible reasons why the UK should join in a permanent political and monetary union with the United States.

First, there’s trade. Why was the UK an EU member in the first place? It wanted easy access to a huge trading bloc — the biggest in the world. However, U.S. GDP is only slightly below the EU’s economic output. We’re No. 2! In fact, by some estimates, California by itself is the world’s eighth-largest economy.
Second, there’s regulation. The Brits were sick and tired of being told how curvy bananas could be and whether eggs could be sold by the dozen. But by becoming the 51st state, the Brits would get no-fuss trading with all other U.S. states, without the pesky regulations. We’re so lax about regulation, we let kids eat mac and cheese with Yellow Dye No. 5 and No. 6 — both banned in Europe!
Third, there’s travel. Sure, as EU members, Brits have been able to get into the fast lane at European airports, making it practically effortless to see the Parthenon in Greece or the Colosseum in Rome. But do they know there’s a full-scale replica of the Parthenon in Nashville, Tennessee? And did they forget about the Los Angeles Memorial Coliseum, which has been called „the greatest stadium in the world“ by the Los Angeles Memorial Coliseum website?
Fourth, there’s the overwhelming embrace Americans would give the Brits. We love everything the Brits do, everything the Brits make, and everything the Brits say (or at least the way they say it). I have friends on all sides of the political spectrum, and there’s one thing they all agree on: The UK is awesome. From Shakespeare to Sherlock, from the Royal Albert Hall to the royal family. And speaking of the „royals,“ Queen Elizabeth II and company could simply merge with America’s royal family — the Kardashians. They have about the same power over the government, and they’re just as much fun to photograph.“