Schlimm und schlimmer

 

Ich gestehe mir ein, wie wenig Einfluss ich auf mein Leben habe. Wer versucht, “das Richtige” zu tun landet schnell bei der Frage, welche Handlungsweise denn der Situation “angemessen” sei. 

Die wenigstens ist einfacher zu beantworten als die, was richtig ist. Richtig nämlich kann bedeuten, richtig für eine Person, richtig für mehrere, richtig in einem moralischen, sogar einem religiösen Sinn. 

Tue ich aber, was angemessen ist, ordne ich mich der Situation unter. Ich akzeptiere also, dass ich nicht frei bin, dass ich Verpflichtungen habe. Es bedürfte eines nicht unerheblichen Masses an Verzweiflung oder Entscheidungskraft, um die ebenso zu ignorieren wie das wahrscheinliche Ergebnis. 

Denn im besten aller möglichen Fälle wird es erst ganz grauenhaft und dann vielleicht besser, meistens aber zuerst schlimm und dann schlimmer.