Dr. Who put Bella in the Wych Elm

Ich vermisse “Carmilla”. Also eigentlich vermisse ich die Zeiten, in denen mein Verstand nicht von Paula und den Schulden und dem Rentenantrag blockiert war. Die Zeit, als ich Hirnzellen frei hatte, um mir Geschichten auszudenken. Aber mein Leben ist eben gerade ein Kampf “Mann gegen Mann”, dessen Teilnahme auch Frauen offen steht.

Dabei würde ich mir doch so gerne ein Crossover zwischen “Carmilla” und “Dr. Who” denken. In dem bäte der Doktor LaF und Perry um ihre Gesellschaft und Hilfe, da er im England des Jahres 1941 Bella La Strega stoppen will, eine Hexe aus dem Italien des 13. Jahrhunderts, die mit ihrem fliegenden Drachen für die Nazis Birmingham zerstören soll.

Perry lässt sich nur mit Mühe von Lafontaine und dem Time-Lord dazu überreden, weil sie eigentlich auf dem Weg zur Einweihungsparty von Laura und Carmilla in Toronto sind. Aber wie der Doktor so schwungvoll erklärt, mit einer Zeitmaschine kommt man doch nie zu spät. Pflichtbewusst will sie LaF nicht alleine in die Schlacht ziehen lassen.

Ausserdem sieht sie sich in der Verantwortung, dem einen oder anderen Nazi ihre Menora dort einzuführen, wo die Sonne nicht hinscheint. Gehen wir einmal getrost davon aus, dass sie furchteinflössend sein kann, auch wenn sie nicht vom Dean besessen ist.

Ich plädiere an dieser Stelle für einen Rückblick, indem die Schurkin mit einem Feldmarschall Göring konferiert, der unbestimmt an Donald Trump erinnert. Perry trüge übrigens ein chices Kostüm im Stil der 40er, Lafontaine die Uniform der weiblichen Hilfstruppen. Im Kontakt mit den Einheimischen nennten sie sich Tuppence und Thomasina.

Im Ergebnis stürzt La Strega aber während ihrer Verfolgungsjagd von ihrem Drachen herab in eine hohle Ulme, und der Doktor, Lafontaine und Perry bringen das Tier dann zurück auf seinen Heimat-Planeten. La Stregas Leiche wird zwei Jahre später von einigen Jungen gefunden. Unklar bleibt erst einmal, wer an den Wänden Birminghams die Frage stellt: “Who put Bella in the Wych Elm?”

Im folgenden schraubt LaF an der Tardis und  optimiert sie, während Lola Perry die Andenken neu organisiert, die er auf tausend Planeten gesammelt hat.. Ich wäre in keiner Weise überrascht, wenn die beiden dann allerdings trampen müssten. Männer können merkwürdig sein, wenn man an ihren Gadgets spielt. Es kann aber natürlich auch daran liegen, dass Lafontaine sich ein paar mal beschwert hat, weil sie keine Gelegenheit hatte,  Mr.  Turing kennen zu lernen, einen ihrer absoluten Helden. Oder ganz generell daran, dass dem dynamischen Duo auffällt, dass der Doktor einen gewissen Hang dazu hat, Menschen zu manipulieren.

Eine vogonische Bauflotte verlassen sie aber sehr schnell wieder, weil sie Perry viel zu unaufgeräumt ist. Statt dessen reisen sie mit Dana Dartagnan in ihrem quietschgelbem Raumjäger “Hahnenfuss” nach Neu-Paris. Unter die rauen Musketiere passen die zwei nicht recht, wie sie in einer Bar bald feststellen, in die sie ihre neue Freundin schleppt. Dort versichert ein volltrunkener Adeliger Perry seiner Zuneigung und macht einige Vorschläge, in denen es um deren physische Aspekte geht.

Laf tritt ohne Zögern für ihre Freundin ein. Das führt erst zu einer Rempelei in der Bar und dann zu einem Duell. Dana erklärt ihr vorher noch, wie ein Degen zu führen ist. Sie ist nervös, aber fest entschlossen, das zu tun, was hier nötig ist, pariert, fällt aus, blockiert und schlägt ihrem Opponenten die Glocke ihres Degens an den Kopf. Während er bewusstlos ist und sich seine Freunde und Anhänger um ihn versammeln, empfiehlt Dana den beschleunigten Rückzug.

Um weiteren Problemen mit ihm zu entgehen, vermittelt sie den Beiden einen Mitflug auf dem Raumjäger einer “Freindin” (die Übersetzung von Frenemy hakt ein bisschen) zu einem Kolloquium über die theoretischen Aspekte des Zeitreisens auf dem Asteroiden Sorbonne. Die Pilotin ist in diesem Fall Ro Chosnay, eine Sternenkriegerin von beachtlicher physischer Präsenz, die LaFs vegetatives Nervensystem durcheinander bringt.

Auf dieser Konferenz treffen sie eine Professorin für Archäologie. Sie hat, wie sie ihnen erklärt, ein persönliches Interesse an Zeitreisen und lacht dabei verschmitzt. Als die Beiden ihr ihre persönlichen Erfahrungen in diesem Bereich darstellen, lacht sie vor Freude, dass ihr fast die Brüste aus dem Oberteil springen.

River Song nimmt sie dann auf eine Reise in die Vergangenheit des Mars mit, in jene Zeit kurz vor dem Untergang der letzten grossen Zivilisation auf diesem Planeten. Als die degenerierten letzten Marsianer sie durch die Tunnel und Höhlen unter den Ruinen ihrer Stadt jagen, werden sie von River getrennt und in einem Laboratorium eingeschlossen.

LaF baut aus herum liegenden Teilen, ihrem kybernetischen Auge und einem altmodischen Taschenrechner einen “Temporal-Beförderer” wie sier es nennt,in dem sie allerding sehr, sehr eng zusammen stehen müssen, um durch die Zeit zu reisen. Diese Szene wirft einmal mehr die Frage danach auf, welche Rolle Sexualität in ihrer Beziehung spielt. Einer der degenierten Marsianer fummelt verständnislos an den Knöpfen und Schaltern herum. Erst dadurch öffnet sich dann tatsächlich eine Raumzeitspalte, in der der “Temporal-Beförderer” verschwindet.

Es folgt eine Phase der Entfremdung zwischen den beiden. Denn als sie statt in Toronto vor der Haustüre von Hollstein in Blechtley Park im Jahr 1944 landen, äussert Perry herben Verdacht gegen Lafontaine, ist dieses Anwesen doch jener Zeit die Wirkungsstätte Turings. Vorübergehend getrennt widmet sich Perry einer Tätigkeit als Übersetzerin bei den Freien Franzosen in London, wo De Gaulle und seine Mannen, die auch Frauen sein können, jeden brauchen, der geläufig Englisch, Französisch und Deutsch sprechen kann. Laf hingegen nimmt eine Stelle als Assistentin bei Turing an. Doch bald gerät sie mit ihrem Idol in Streit und wirft ihm seine Notizen vor die Füsse. Vor dem Tor der Universität begegnet sie Perry, die sie besuchen wollte. Es kann die eine nicht ohne dendie andere sein.

Gemeinsam reisen sie nach Birmingham. Dort üben sie sich in der schönen Kunst der Sachbeschädigung und malen den Satz “Who put Bella in the Wych Elm?” an Hauswände und auf Denkmäler. Diese Taktik ist durchaus erfolgreich, da sie den Doktor nach Birmingham und ins Jahr 1944 lockt.

Er sieht ganz anders aus, reist in Gesellschaft einer jungen Frau mit einer ausgeprägten Vorliebe für die angewandte Chemie hat und kennt die beiden Kanadier nicht. Aber er ist bereit, sie nach Toronto mitzunehmen, wenn sie ihm bei einer „Kleinigkeit“ helfen. Es gelingt Lola, Lafontaine davon abzuhalten, ihm ihre Meinung auf eine sehr physische Weise auszudrücken, bei der ihre Faust und ihr Stiefel eine wichtige Rolle spielen sollten. Einäugig zu sein ist ihrer Ausgeglichenheit nicht förderlich.

Ich weiss nicht recht, wie ich sie, den Doktor und Ace in die Welt von Neuromancer befördern soll, wo Lafontaine ein neues Auge bekommt. Tatsächlich hatte ich einige Ideen, von denen jedoch die eine ausuferte und die andere nirgendwohin führte.

Denn am Ende müssen die zwei, die mir so sympathisch sind, ja mit nur zehn Minuten Verspätung vor der Türe der Wohnung in Toronto stehen, in die Laura und Carmilla gerade eingezogen sind, und Laf muss ein neues Cyber-Auge haben, da sie es ja in “Carmilla – The Movie” hat.

https://en.wikipedia.org/wiki/Who_put_Bella_in_the_Wych_Elm%3F

https://en.wikipedia.org/wiki/Tommy_and_Tuppence

http://www.anhalter-lexikon.de/lexikon/db/vogon.php

http://tansyrr.com/tansywp/

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuromancer-Trilogie

https://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee

https://en.wikipedia.org/wiki/Asexuality

https://en.wikipedia.org/wiki/Genderqueer

http://carmilla.wikia.com/wiki/S._LaFontaine

http://carmilla.wikia.com/wiki/Lola_Perry

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WASTE

Mein Bücherregal ist vor zwei Jahren stehengeblieben. Ich kaufe keine neuen Papierbücher mehr, ich lese fast nur noch auf dem Handy. Mein Bücherregal ist mir, so wie mein Ich von vor zwei Jahren, schleichend fremder geworden.

Nun ziehe ich um. Viele Wochen lang grüble ich immer wieder darüber nach, ob ich die Bücher wieder aufstellen soll. Es würde viel Platz und Aufwand sparen, sie in Kisten zu lassen. Aber ich finde Bücherregale schön, ich möchte sie als dekoratives Element nicht missen. Wohnungen ohne Bücher fühlen sich für mich oft leer an. Woher kommt das? Warum habe ich mein ganzes Leben lang meine Bücher gut sichtbar aufgestellt? Benutze ich sie als soziales Distinktionsmerkmal? Ist das alles reine Angeberei? Finde ich Bücherregale nur deshalb schön, weil sie ein bildungsbürgerliches Statussymbol sind?

K. meint, dass Bücher praktisch sind, um ein Gespräch zu beginnen. (Wir beginnen auch direkt mehrere Gespräche über Bücher.) Aber warum dann nicht Filme und Musik? (Wir wechseln zum Thema Serien.) Ich habe viele CDs – sie sind mittlerweile alle in zwei Kisten im Keller. Wenn meine Wohnung zeigt, wer ich bin (war!), warum soll ich nur die Summe des Gelesenen sein, nicht auch die Summe des Gehörten und Gesehenen – insbesondere nachdem letzteres in den letzten Jahren viel mehr Raum eingenommen hat als das Bücherlesen.

Hier stellt Kristin Knopf im Technik-Tagebuch unter dem Titel „Mein Bücherregal ist nicht mehr Ich“ eine entscheidende Frage. Womit füllen wir den Platz an den Wänden, der im 20. Jahrhundert noch von Bücherregalen besetzt wurde?

Bücherregal Knopf  Bücherregal Pineas

Bücherregal alt – Kristin Knopf                                           Bücherregal neu – Pineas

Einfach eine Pizza an die Wand werfen und ihr zusehen, wenn sie daran herunter rutscht, ist eine Lösung für Sozialschwache wie den Zahnlückigen, der mir gestern bei Aldi ein buntes Bouquet von Drohungen und Beleidigungen zuwarf.

Denn wir müssen ja unsere Bildung und unseren kulturellen Hintergrund darstellen, vorzugsweise auf preiswerte Art, da wir zu unserem höheren Intelligenzquotienten ja nicht auch ein adäquates Gehalt bekommen haben.

Ich denke in diesem Zusammenhang an eine Reihe kleiner Bilderrahmen, z. B. im Format 13 x 18 cm, sauber neben- und übereinander aufgereiht, die die gescannten Titelseiten von Lieblingsbüchern, per Photoshop gealterte Bilder der Titelseiten von ebooks oder Symbolbilder zeigen, die für Bücher und Serien stehen.

Das WASTE-Symbol aus Thomas Pynchons “The Crying of Lot No.49” stellt da schon Ansprüche an den Besuch und dient dann als Gesprächseinstieg ebenso wie Laura Hollis’ berühmte Tasse in Form einer britischen Notruf-Telefonzelle, die sowohl auf “Carmilla” als auch auf “Dr. Who” hinweist.

WASTE

Don’t Panic!

Das Huawei P8 Lite bietet eine Einstellung für wechselnde Sperrbildschirme. Jedes Mal, wenn ich die Start-Taste drücke, sehe ich also ein Bild aus einer von mir vorgegebenen Auswahl, das ich zur Seite schieben muss, um in meinem e-book weiterzulesen, zu surfen oder sogar zu telefonieren.

Diese Sperrbildschirme (bei Huawei „Titelblätter“) sind eine Auswahl von Fotos verschiedener Orte, die ich im Dienst der Illinois Electro Door besucht habe, eines meiner alten Aprilia Sportcity, ein Ausschnitt aus einem Gemälde von Francois Bellec und einige Bilder zu den Serien, mit denen ich mich verbunden fühle.

Da ist ein Bild jenes beliebten Reiseführers „Per Anhalter durch die Galaxis“, eines einer latent aggressiv wirkenden jungen Dame mit einem verflixt spitzen Holzpflock, eines einer anderen jungen Dame mit einer Kaffee-Tasse, die aussieht wie die Tardis des Dr. Who, und das Wappen der Bildungseinrichtung, die sie besucht.

Da ist auch ein Bild dreier chinesischer Münzen, die für das I Ging stehen, und eines von Freund dem Kater. Es erinnert mich an seine Liebe und Anhänglichkeit, daran, dass es jemanden gab, der mich lieben konnte, und zunehmend daran, dass Paula mich angelogen hat, mich anlügt und mich immer anlügen wird. Sie lügt, wenn sie mir sagt, dass ich nicht geliebt werden kann. Sie lügt, wenn sie sagt, dass ich in jeder anderen Firma umgehend wieder entlassen werde.

Ich habe vor der Illinois Electro Door in anderen Unternehmen gearbeitet, ich habe parallel dazu in anderen Unternehmen gearbeitet und tue es auch jetzt. Und wenn mich die Menschen auch sonderbar finden, so liege ich doch offensichtlich noch innerhalb gewisser Parameter und kann Fehlendes durch Fähigkeiten und Einstellung ausgleichen.

Irgendjemand hat da tödliche Angst vor Veränderung und Einsamkeit und vor jeder Veränderung. Ob das Leben, das Universum und ich darauf immer Rücksicht nehmen können?

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Either/Or

 

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Talia: „You know, I wouldn’t have let regulations stop me if we we partners.“ Deeks: „I’m sorry, just to clarify, if you and I were partners, or if you and Kensi were partners?“ Talia: „Either/or.“ Deeks: „Wow, I’m going to go ahead and save that image in my head.“
Hat sich schon jemand die Mühe gemacht, eine Liste der LGBT-Charaktere im NCIS-Franchise aufzustellen? Ich erinnere mich aus dem Stand an eine lesbische und eine transsexuelle Mörderin, ein homosexuelles Mordopfer, einen Offizier, der sich selbst umbringt, weil er sich Freund, Frau und militärischer Karriere aufgerieben wird, zwei homosexuelle Zeugen und einen schwulen NCIS Special Agent, der allerdings dann auch bald bei einem Anschlag auf der Strecke bleibt.

Dazu kommen dann noch zwei bisexuelle Mörderinnen und DEA Special Agent Talia Del Campo, die im vorgenannten Zitat ein theoretisch bleibendes Interesse an Marty Deeks und Kensy Blye äussert.
Damit limitiert ihr Autor quasi automatisch ihre Lebenserwartung in der Serie. Denn wie der vorige Abschnitt zeigt, lebt das Volk des Regenbogens auch in dieser amerikanischen Serie gefährlich. Das drückt aber wahrscheinlich kein Vorurteil aus, sondern ist Teil einer alten Tradition, so wie der Couchtisch, hinter dem der Held Deckung bezieht, wenn er unter Beschuss gerät.
Die hochwertigste amerikanische Spanplatte leistet Kupfermantelgeschossen genauso viel Widerstand wie eine Packung Deutsche Markenbutter. Als diese Tradition aber vor fast 100 Jahren begründet wurde, schoss der längst vergessene Schurke noch mit einem ausgemusterten Armee-Revolver und Schwarzpulverpatronen. Der Tisch, hinter den sich Tom Mix duckte, war seinerzeit aus fingerdickem Eichenholz, in dem die Bleikugeln mit etwas Glück dann doch stecken blieben.
Willow Rosenberg, Captain Jack Harkness und Susan Ivanova erlebten schliesslich als LGBT-Charaktere auch das Finale ihrer jeweiligen Serien. Als gefährlich betrachteten ihre Schöpfer eher ihre Lebensstile als Hexe,  Leiter einer Geheimorganisation und Kommandantin einer Raumstation während eines galaktischen Krieges und nicht ihre Partnerwahl.

Mein Name ist Bond, Frau Bond

https://www.n-tv.de/leute/Mein-Name-ist-Bond-Frau-Bond-article17764896.html

Auch auf die Gefahr hin, nun gepudert und geteert, mit Mascara-Stäbchen aufgespießt, im Haarspray-Nebel erstickt oder mit Hermès-Tüchern erdrosselt zu werden: Eine Frau als Bond ist doof. Egal, ob sie eine Super-Frau ist.

Eine Frau als Bond ist doof, sagt Sabine Oelmann auf NTV.de.

Ein bisexueller James Bond allerdings hat einige Möglichkeiten, sage ich. Er kann in gewohnter Weise durch die Gegend toben und reichlich Flurschaden hinterlassen, um am Abend dann zu vernaschen, was gerade schön und zur Hand ist.

Er kann ein Poster von John Barrowman als Captain Jack Harkness an der Wand haben, den Leibwächter des wahnsinnigen Wissenschaftlers verführen und am Ende mit dessen Frau in den Sonnenuntergang fahren.

Why not? Und warum sollte nicht Sarah Michelle Gellar Miss Moneypenny spielen?

The Good, the Bad and his Mobile

Ich habe nach reiflicher Überlegung und Prüfung der Fakten beschlossen, dass die Nokia-Mobiltelefone „nett“ sind. Sie sind sozusagen die „guten“ Smartphones, die mit den weissen Covern anstelle der weissen Hüte, die in den Western meiner Kindheit die Helden trugen.

Denn sie lassen sich nicht verwenden, um mit ihnen die Mitarbeiter der Pizzeria „Il Cazzo“ mit den grosszügig in und ums Haus verteilten Überwachungskameras zu kontrollieren. Dafür ist der Akku so langlebig, dass man quasi immer einer jungen Kollegin aushelfen kann, die ihre Mutter nicht anrufen kann, weil ihr eigener Touchscreen dunkel bleibt. Es war auch zu putzig, als sie sich mit ihrem Datenkabel bewaffnete, um einen USB-Stecker an einem Kassensystem zu finden, dass DOS als Betriebssystem verwendet.

Es ist ganz logisch und bestärkt mich in meiner Entscheidung für ein Asha vor zwei Jahren, dass in den Medien gerade die Helden denn oft Nokia-Mobiltelefone verwenden. Rose Tylers Nokia 3200 mit dem Universal Roaming-upgrade, das man nur beim Doktor bekommen kann, James T. Kirks Nokia Communicator in „Star Trek“, Everlys Nokia 100 im gleichnamigen Spielfilm, Bridget Kellys E73 in „Ringer“ und Bruce Waynes 5800 in „The Dark Knight“ sind da nur einige Beispiele. Sogar das Telefon, das die Handlung von „The Wrong Mans“ in Bewegung setzt, ist ein Nokia 6500.

Davon werden wir in Zukunft noch einige zu sehen bekommen, wenn vom Protagonisten und seinem Handy Ausdauer und eine Nicht-Trackbarkeit per GPS gefordert wird – und kein Mobilfunkhersteller die Hardware sponsort.
Ich bestell mir dann mal ein weisses Cover für mein Nokia Asha. Die junge Dame sah so dankbar aus, dass ich es verdient habe. Oh, und das Angebot des Nassauers, mir eine Powerbank mit dem Werbeaufdruck eines Mitbewerbers zu schenken, schlug ich aus.

http://forum.myfanbase.de/viewtopic.php?t=2151
http://en.memory-alpha.wikia.com/wiki/Nokia
http://coolspotters.com/characters/rose-tyler/and/cell-phones/nokia-3200-mobile-phone#medium-84662
http://www.moviepilot.de/movies/everly/trailer
http://www.phonesontv.com/2011/09/22/ringer-s01e02-shes-ruining-everything-bridget-kelly-uses-a-nokia-e73/

Hello Neo: Nokia Exists Only In Movie Form (Mostly)

http://www.arte.tv/guide/de/053366-001/the-wrong-mans-falsche-zeit-falscher-ort-1-6