“Die echte Welt ist eine Lüge, und die Alpträume sind die Wahrheit”

Dr. Who – Silence in the Library

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Don’t Panic!

Das Huawei P8 Lite bietet eine Einstellung für wechselnde Sperrbildschirme. Jedes Mal, wenn ich die Start-Taste drücke, sehe ich also ein Bild aus einer von mir vorgegebenen Auswahl, das ich zur Seite schieben muss, um in meinem e-book weiterzulesen, zu surfen oder sogar zu telefonieren.

Diese Sperrbildschirme (bei Huawei „Titelblätter“) sind eine Auswahl von Fotos verschiedener Orte, die ich im Dienst der Illinois Electro Door besucht habe, eines meiner alten Aprilia Sportcity, ein Ausschnitt aus einem Gemälde von Francois Bellec und einige Bilder zu den Serien, mit denen ich mich verbunden fühle.

Da ist ein Bild jenes beliebten Reiseführers „Per Anhalter durch die Galaxis“, eines einer latent aggressiv wirkenden jungen Dame mit einem verflixt spitzen Holzpflock, eines einer anderen jungen Dame mit einer Kaffee-Tasse, die aussieht wie die Tardis des Dr. Who, und das Wappen der Bildungseinrichtung, die sie besucht.

Da ist auch ein Bild dreier chinesischer Münzen, die für das I Ging stehen, und eines von Freund dem Kater. Es erinnert mich an seine Liebe und Anhänglichkeit, daran, dass es jemanden gab, der mich lieben konnte, und zunehmend daran, dass Paula mich angelogen hat, mich anlügt und mich immer anlügen wird. Sie lügt, wenn sie mir sagt, dass ich nicht geliebt werden kann. Sie lügt, wenn sie sagt, dass ich in jeder anderen Firma umgehend wieder entlassen werde.

Ich habe vor der Illinois Electro Door in anderen Unternehmen gearbeitet, ich habe parallel dazu in anderen Unternehmen gearbeitet und tue es auch jetzt. Und wenn mich die Menschen auch sonderbar finden, so liege ich doch offensichtlich noch innerhalb gewisser Parameter und kann Fehlendes durch Fähigkeiten und Einstellung ausgleichen.

Irgendjemand hat da tödliche Angst vor Veränderung und Einsamkeit und vor jeder Veränderung. Ob das Leben, das Universum und ich darauf immer Rücksicht nehmen können?

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Either/Or

 

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Talia: „You know, I wouldn’t have let regulations stop me if we we partners.“ Deeks: „I’m sorry, just to clarify, if you and I were partners, or if you and Kensi were partners?“ Talia: „Either/or.“ Deeks: „Wow, I’m going to go ahead and save that image in my head.“
Hat sich schon jemand die Mühe gemacht, eine Liste der LGBT-Charaktere im NCIS-Franchise aufzustellen? Ich erinnere mich aus dem Stand an eine lesbische und eine transsexuelle Mörderin, ein homosexuelles Mordopfer, einen Offizier, der sich selbst umbringt, weil er sich Freund, Frau und militärischer Karriere aufgerieben wird, zwei homosexuelle Zeugen und einen schwulen NCIS Special Agent, der allerdings dann auch bald bei einem Anschlag auf der Strecke bleibt.

Dazu kommen dann noch zwei bisexuelle Mörderinnen und DEA Special Agent Talia Del Campo, die im vorgenannten Zitat ein theoretisch bleibendes Interesse an Marty Deeks und Kensy Blye äussert.
Damit limitiert ihr Autor quasi automatisch ihre Lebenserwartung in der Serie. Denn wie der vorige Abschnitt zeigt, lebt das Volk des Regenbogens auch in dieser amerikanischen Serie gefährlich. Das drückt aber wahrscheinlich kein Vorurteil aus, sondern ist Teil einer alten Tradition, so wie der Couchtisch, hinter dem der Held Deckung bezieht, wenn er unter Beschuss gerät.
Die hochwertigste amerikanische Spanplatte leistet Kupfermantelgeschossen genauso viel Widerstand wie eine Packung Deutsche Markenbutter. Als diese Tradition aber vor fast 100 Jahren begründet wurde, schoss der längst vergessene Schurke noch mit einem ausgemusterten Armee-Revolver und Schwarzpulverpatronen. Der Tisch, hinter den sich Tom Mix duckte, war seinerzeit aus fingerdickem Eichenholz, in dem die Bleikugeln mit etwas Glück dann doch stecken blieben.
Willow Rosenberg, Captain Jack Harkness und Susan Ivanova erlebten schliesslich als LGBT-Charaktere auch das Finale ihrer jeweiligen Serien. Als gefährlich betrachteten ihre Schöpfer eher ihre Lebensstile als Hexe,  Leiter einer Geheimorganisation und Kommandantin einer Raumstation während eines galaktischen Krieges und nicht ihre Partnerwahl.

Mein Name ist Bond, Frau Bond

https://www.n-tv.de/leute/Mein-Name-ist-Bond-Frau-Bond-article17764896.html

Auch auf die Gefahr hin, nun gepudert und geteert, mit Mascara-Stäbchen aufgespießt, im Haarspray-Nebel erstickt oder mit Hermès-Tüchern erdrosselt zu werden: Eine Frau als Bond ist doof. Egal, ob sie eine Super-Frau ist.

Eine Frau als Bond ist doof, sagt Sabine Oelmann auf NTV.de.

Ein bisexueller James Bond allerdings hat einige Möglichkeiten, sage ich. Er kann in gewohnter Weise durch die Gegend toben und reichlich Flurschaden hinterlassen, um am Abend dann zu vernaschen, was gerade schön und zur Hand ist.

Er kann ein Poster von John Barrowman als Captain Jack Harkness an der Wand haben, den Leibwächter des wahnsinnigen Wissenschaftlers verführen und am Ende mit dessen Frau in den Sonnenuntergang fahren.

Why not? Und warum sollte nicht Sarah Michelle Gellar Miss Moneypenny spielen?

The Good, the Bad and his Mobile

Ich habe nach reiflicher Überlegung und Prüfung der Fakten beschlossen, dass die Nokia-Mobiltelefone „nett“ sind. Sie sind sozusagen die „guten“ Smartphones, die mit den weissen Covern anstelle der weissen Hüte, die in den Western meiner Kindheit die Helden trugen.

Denn sie lassen sich nicht verwenden, um mit ihnen die Mitarbeiter der Pizzeria „Il Cazzo“ mit den grosszügig in und ums Haus verteilten Überwachungskameras zu kontrollieren. Dafür ist der Akku so langlebig, dass man quasi immer einer jungen Kollegin aushelfen kann, die ihre Mutter nicht anrufen kann, weil ihr eigener Touchscreen dunkel bleibt. Es war auch zu putzig, als sie sich mit ihrem Datenkabel bewaffnete, um einen USB-Stecker an einem Kassensystem zu finden, dass DOS als Betriebssystem verwendet.

Es ist ganz logisch und bestärkt mich in meiner Entscheidung für ein Asha vor zwei Jahren, dass in den Medien gerade die Helden denn oft Nokia-Mobiltelefone verwenden. Rose Tylers Nokia 3200 mit dem Universal Roaming-upgrade, das man nur beim Doktor bekommen kann, James T. Kirks Nokia Communicator in „Star Trek“, Everlys Nokia 100 im gleichnamigen Spielfilm, Bridget Kellys E73 in „Ringer“ und Bruce Waynes 5800 in „The Dark Knight“ sind da nur einige Beispiele. Sogar das Telefon, das die Handlung von „The Wrong Mans“ in Bewegung setzt, ist ein Nokia 6500.

Davon werden wir in Zukunft noch einige zu sehen bekommen, wenn vom Protagonisten und seinem Handy Ausdauer und eine Nicht-Trackbarkeit per GPS gefordert wird – und kein Mobilfunkhersteller die Hardware sponsort.
Ich bestell mir dann mal ein weisses Cover für mein Nokia Asha. Die junge Dame sah so dankbar aus, dass ich es verdient habe. Oh, und das Angebot des Nassauers, mir eine Powerbank mit dem Werbeaufdruck eines Mitbewerbers zu schenken, schlug ich aus.

http://forum.myfanbase.de/viewtopic.php?t=2151
http://en.memory-alpha.wikia.com/wiki/Nokia
http://coolspotters.com/characters/rose-tyler/and/cell-phones/nokia-3200-mobile-phone#medium-84662
http://www.moviepilot.de/movies/everly/trailer
http://www.phonesontv.com/2011/09/22/ringer-s01e02-shes-ruining-everything-bridget-kelly-uses-a-nokia-e73/

Hello Neo: Nokia Exists Only In Movie Form (Mostly)

http://www.arte.tv/guide/de/053366-001/the-wrong-mans-falsche-zeit-falscher-ort-1-6

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