Die Erfindung des Smartphones durch L. Neil Smith im Jahr 1980

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Zum ersten Mal las ich von einem Smartphone im Jahr 1985. Es hatte ungefähr die Grösse eines IPhone 6, eine Aktivierungstaste, eine On-Screen-Tastatur und vorinstallierte Apps für den Einsatz als Taschenrechner, Enzyklopädie und Wecker, aber offensichtlich keine Anbindung ans Internet. Jedenfalls erwähnt der Ich-Erzähler des Romans „Der Venus-Gürtel“ von L. Neil Smith nichts davon. Es ist allerdings möglich, dass sich sein Gerät auf der Erde damit verbunden hätte, während es am aktuellen Aufenthaltsort, einem Raumschiff, dazu nicht die Möglichkeit hatte.

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Die Existenz dieses Buches stellt denn eine Reihe Patente von Apple und anderen infrage. Denn das US-Patentamt lehnte den Antrag Charles Halls auf Patentierung des Wasserbetts ja deswegen ab, weil dieses Schlafmöbel bereits von Robert Heinlein in seinem Roman „Stranger in a Strange Land“ beschrieben worden war. L. Neil Smith beschrieb 1980, was Steve Jobs & Co. erst ab 2004 entwickelten. Das gedachte Helmers Gigakom bot mit 67 GB übrigens aber immer noch mehr Speicher als ein IPhone 5 von 2012.

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