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How much fun this kind of thing… isn’t

Zum Lunch-Meeting mit dem Tzaren versammelten wir uns um Pizza und eine Reihe theken-hoher Aktenschränke (3 OH). Gab er sich harmlos oder ist er es? Bei meinen Kollegen bin ich mir sicher – sie sind wirklich so dumm wie sie sich geben.

Konfrontiert mit der Idee, Endkunden mutig am Telefon entgegen zu treten, verwiesen sie auf die Fülle von Arbeit, die sie hätten. Da seien Container nach Russland zu versenden, gewiss, nicht jetzt, aber doch nach dem Ende des Embargos, und solche nach den Westlichen Emiraten, jedenfalls bis die Zentrale einen der Abläufe kundigen Zollagenten in Taipeh gefunden habe. Überhaupt sei die Idee ganz abwegig, schliesslich seien sie einerseits Spezialisten auf ihrem Gebiet, anderseits aber natürlich auch, weil man ja noch nie so vorgegangen sei.

Es entbehrte ihnen sogar die einfachste Höflichkeit, die da gebietet, dem Chef bei solchen Anforderungen freundlich ins Gesicht zu lügen, dass die Schwarte kracht.

Ich fühle mich einmal mehr in meiner Arbeit als Betriebsrat davon behindert, dass mir mehr Sinn macht, was der Tzar sagt als, was meine Kollegen von sich geben.

Das titelnde Zitat ist eines von Laura Hollis. Das von ihr so beschriebene Meeting findet am Anfang der zweiten Staffel statt. Teilnehmer sind die Zetas, die Summer Society und Lauras fröhliches Damen-Quartett bestehend aus der verhinderten Veronica Mars selbst, einem Vampir, einer wahnsinnigen Wissenschaftlerin und der als Perry verkleideten Dekanin der Silas-Universität.  

http://www.huffingtonpost.de/2017/10/18/thomas-sattelberger-mitarbeiter-kuendigen_n_18305900.html?utm_hp_ref=germany

Carmilla bites again

It’s not hard to draw a connection between the queer and the monstrous. At the heart of every horror story is a monster that threatens to upend a community’s entire way of life. The monster is the abnormal creature that barges into an idyllic world and makes it strange. As Karen Tongson, an associate professor of gender studies and English at USC, told the Los Angeles Times, “people who lived with a lot of their love and their passion in the closet, or who felt demonized in the broader culture, it’s very easy to find points of identification with monsters.” Author Michael Bronski added, “In some way, gay people, queer people, are the worst fear for heterosexuals, as well as on some level, the best fantasy—the sheer pleasure of not being on the inside, of not having to control everything you do and think and say to fit norms.”

https://www.thedailybeast.com/the-feminists-making-vampires-gay-again

Ich denke, es ist klar, was ich mir zum Geburtstag schenken werde, n’est-ce pas?

I think I’d like to be dead now

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Wer schreibt denn solche Sätze? In diesem Fall weiss ich, dass er von Jordan Hall stammt, die die allerletzte und schwächste Episode meiner Lieblings-Show um eine bissige Vampirin und ihre Geliebte geschrieben hat.

Diese Folge gibt nicht einmal der so begabten Annie Briggs Gelegenheit, ihre Fähigkeiten wirksam einzusetzen. Überhaupt ist sie wohl allein darauf ausgelegt, den Zuschauern ein Happy End zu geben, das logisch hier nicht mehr zu erwarten war, aber in einer Welt voller Hoffnung und Magie doch wieder eigentlich unvermeidlich ist.

Es gefiel mir fast allein die Schlussszene, in der die Heldinnen dem Untergrund entstiegen, um sich Toronto zu nähern, zum ersten Mal die reale Landkarte betretend wie Odysseus, wenn er am Strand von Ithaka erwacht und Zyklopen, Lotos-Esser, den Hades und die Götter hinter sich gelassen hat.

 Noch drastischer bringt uns natürlich der Hinweis auf den Executive Producer wieder in die Realität zurück. carmilla3_36-2