Angela Merkel in Destroyed Jeans.

Beschwert sich denn keiner mehr, dass die Frau Merkel Posten an ihre Gefolgsleute verteilt wie ein Sultan des Matriarchats? Ach, das sind die Leute schon gewöhnt, das kennen sie von anderen Politikern, hiessen sie denn Putin, Trump oder Schröder. 

Immerhin, Frau Kramp-Karrenbauer, die neue Verteidigungsministerin und Kronprinzessin, ist eine Sympathisantin Trumps, eine, die ihm nicht aus Prinzip das Nudelholz überzieht wie es bei deutschen Journalisten üblich ist. Das sieht gut aus für die Umsätze von Raytheon und Co. und passt auch gut zur anstehenden Wahl Boris Johnsons zum Premierminister in Grossbritannien. 

Da rücken dann zwei der wichtigsten jener Staaten wieder ins Glied, die man in Washington noch Allierte nennt, aber schon wie Vasallen behandelt. Die Demokratie, das Konzept der westlichen Allianz, bei beiden ist das Gewebe schon durchgescheuert. Da schauen die Knie und die Ellenbogen schon durch. 

Da wird die destroyed Jeans zum Symbol der politischen Lage und sieht doch an Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer nicht so attraktiv aus. Nicht so wie Natasha Negovanlis. 

https://pin.it/x5zfuk7zbv7b3j

 

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When I am in public and I am talking about sexuality, what I try to affirm is that your sexual self is a big part of who you are, and it should not be held outside of you any way. You should be an integrated being. Your sexuality and spirituality should not be working at cross purposes.

These negative ways of looking at sexuality only lead to more harm, probably to more cheating, probably to having children you don’t want to have, marrying people you don’t want to marry. We owe it to ourselves to do a thorough analysis of where our spirit is leading us. How do I live who I am without bulldozing everyone else?

https://www.huffpost.com/entry/elyse-ambrose-religious-lgbt-black-queer-christian_n_5d028825e4b0304a120bd39b

Sozialdemokratisch-christliche Union Deutschlands

Gelegentlich ruft einer nach dem Ende der Grossen Koalition in Berlin. Der Gedanke ist hübsch, aber falsch. Denn eigentlich ist die GroKo ja nur der logische Zwischenschritt zur Vereinigung von SPD, CDU und CSU zu einer einzigen Partei.

Der Gedanke scheint vielleicht im ersten Augenblick revolutionär, ist aber logisch. Denn schliesslich ist es bei der SPD schon unter Gerhard Schröder gelungen, sich den Inhalten der “Konservativen” so weit zu nähern, dass beide Parteien kaum noch voneinander zu unterscheiden waren. Da kann auch ein Kevin Kühnert nichts mehr retten.

Angesichts dieser mangelnden Unterscheidbarkein und des Verfalls der politischen Werte wie der Organisationen selbst liegt eine Fusion nahe. Im Wirtschaftsleben wird das auch immer praktiziert. Ob das Kaufhof und Karstadt sind, Thyssenkrupp und Tata Steel, Pons und Langenscheidt, Yahoo und AOL, Unternehmen, die nicht mehr Schritt halten können, fusionieren, um Kosten zu senken und auf dem Markt zu überleben.

Warum sollten das andere Organisationen nicht auch tun können? Parteien eben, die sich ihrer Wähler entledigt haben, vielleicht sogar irgendwann auch Kirchen. Weder die Alt-Katholiken noch die Römisch-Katholischen haben angesichts schrumpfender Mitglieder-Zahlen, heftiger Überalterung und miesen Marketings und Krisen-Managements viel Aussicht auf dem Markt zu bestehen.

Gib mir noch mal Opipramol

Ich fühle mich, als hätte mir die Zeit zuhause und mit Opipramol etwas weggenommen oder vielleicht auch etwas gegeben. Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich so wenig über eine Tätigkeit beschwere, die mir so wenig liegt.

Ich habe nun einmal wenig Neigung zur Auftragserfassung und reichlich Spass an Kundengesprächen und Verkauf. Dazu habe ich aber gerade keine Gelegenheit. Insgesamt scheint mir diese kurze Phase meines Lebens eine der angenehmsten gewesen zu sein. Paula hielt sich relativ zurück, weil ich ja zuhause und sie damit nicht allein war, und ich hatte trotzdem genug Zeit, um ich zu sein.

Sie wird nie verstehen, wieviel ich für sie geopfert habe. Das ist die logische Konsequenz, wenn man sich nicht für andere interessiert. Dumm, selbstgerecht, rechthaberisch, manipulativ, na ja, aber das bin ich ja auch. Trotzdem hoffe ich gerade in diesem Moment, dass ich irgendwann frei von allen sein kann, auch von mir.

Wer nicht mehr dazu gehört, gehört nicht mehr dazu

Mein Drogenexperiment brach ich nach zwei Wochen ab. Wie ich vermutet hatte, erledigte sich damit auch meine Erkältung, ein Abschiedsgeschenk Maniacs.

Er, Schrammel und der Neandertaler sind die einzigen meiner Kollegen, die sich bei mir melden. Keine Wilhelmina Peppermunt, keine Devi, kein Charles, kein Feldmann. Wer nicht mehr dazu gehört, gehört nicht mehr dazu. Ich weiss jetzt schon nicht mehr, ob diese Firma eine ist oder ein merkwürdiger Kult. Ich werde wahrscheinlich niemanden mehr von ihnen treffen.

Ganz der fiese Sack, der ich nun einmal bin, nahm ich mir noch die Zeit, mit einem Post bei Xing dem Herrn General Manager zu zeigen, dass ich mehr vom Produkt verstehe als er. Ich verstehe auch mehr vom Verkaufen als er. Schliesslich konnte ich mir meine Kunden an der Hotline nicht aussuchen. Da nimmt man, wer halt gerade anruft oder mailt und bearbeitet ihn. Das übt.  

Damit aber beendete ich meine Tätigkeit für Yoyodyne Europe. Es geht mir besser, wenn ich dieses Unternehmen hinter mir lasse. Wie heisst es doch so treffend:


Der Kleine Bruder hört mir nicht zu

Ich versuche, ihm klar zu machen, dass der Beruf des Kfz-Mechatronikers nicht mehr jene goldene Zukunft hat, die ihm sein Chef immer verspricht.

Elektrisch betriebene Autos und Klein-Transporter haben wenig, was kaputt gehen kann. Getriebe? Ist nicht. Vergaser? Hat’s nicht. Zylinder samt Kopf und Dichtung? Issen das?

Die Dinger brauchen einen Programmierer, einen Elektriker und einen Kerl mit dicken Oberarmen, der die Reifen wechseln kann. Das kostet in den Werkstätten, der Produktion und im Zubehör wahrscheinlich hunderttausende Arbeitsplätze mit allen volkswirtschaftlichen Konsequenzen.

Gleichzeitig wird sich der Markt komplett neu sortieren. Hier gilt, was auch für den Textil-Einzelhandel und für den Finanz-Sektor gilt. Alte und hoch angesehene Marken verschwinden, angeschlagene Konzerne werden fusioniert und neue Unternehmen tauchen auf. Was hier N26 ist, ist dort Tesla, was dem einen die Dresdner Bank oder Leman Brothers waren, waren dem anderen Plymouth oder Saab.

Ford wird sich letzten Endes aus Europa zurückziehen. Ihr Denken und ihre Produkte funktionieren nur in den USA und Kanada, vielleicht noch in Mexiko. Geschickt wäre eine Lösung wie sie Chamberlain praktiziert, jener Mitbewerber von Yoyodyne, der in diesen drei Ländern seine eigenen Produkte vertreibt und sonstwo zugekaufte chinesische von einiger Güte. Aber soviel Einfallsreichtum und Humor haben die Burschen in Dearborn nicht.

Was NatVanlis kann, kann ich auch

Fassen wir doch einmal zusammen… ich schaffe es morgens kaum noch aus dem Bett, bin fast immer traurig, oft aggressiv, kann mich schlecht konzentrieren und bin neuerdings auch noch rührselig.

Zwar könnte ich behaupten, dass es ganz normal ist, wenn ein Mann Mitte 50 weint, wenn er an die Liebe zwischen Dr. Who und River Song denkt, aber ich glaube nicht, dass man mir das abnimmt. Nicht einmal ich glaube mir das.

Nun braucht man manchmal jemanden, der einen in den Arm nimmt und manchmal einen, der einem nur beim Ölwechsel hilft, damit man nicht vergisst, dass man nicht ganz allein in dieser Welt ist. Aber manchmal braucht man auch einen Profi.

Nicht sicher, ob ein Profi-Killer in meinem finanziellen Rahmen läge, entschied ich mich stattdessen für einen Arzt. Dank Krankenversicherung konnte ich mir den auf jeden Fall leisten. Der hörte sich kurz die Symptome an und zog seinen Kugelschreiber so schnell wie Lucky Luke seinen Colt, um mir eine 50er Packung eines handelsüblichen Anti-Depressivums zu verschreiben.

Jetzt stehe ich vor meinem ersten Drogen-Experiment. Und es ist ganz legal. Ich war spontan so begeistert, dass ich Paula auch eine Tablette anbot. Die meinte allerdings, ich sollte gefälligst meine Probleme lösen, statt auf die Wunder der Wissenschaft zu setzen. Sie benutzte allerdings einen anderen Begriff, der kürzer war.

In irgendeinem Post von NatVanlis habe ich gelesen, dass sie auch Antidepressiva nimmt. Das kann ich dann ja wohl auch.