Niemand kann zur Liebe ermutigen als ich selbst

Kein Paar, auch das beste nicht, kann zur Liebe ermutigen.

Dieses Zitat von Marguerite Duras nimmt mich in warme Umarmung. Es spricht zu mir, bestätigt mich darin, dass dieser Bereich des Lebens mir verschlossen ist, dass ich Recht habe. Aber das ist natürlich falsch. 

Laut dem freundlichen Internet können nämlich viele Asexuelle lieben und manche haben sogar Sex mit anderen Menschen. Deren Vornamen sie kennen. Die sie vielleicht sogar lieben. Ob das auch für mich gilt, ist eine andere Sache. 

Falsch ist diese Einstellung natürlich vor allem in dem Sinne, dass sie allein Paula dient. Sie begründet, dass ich mich ihr als der einzigen unterwerfe, die bereit war, mich in ihrer Nähe zu dulden. Wie grosszügig ist es doch von ihr, dass sie sich dazu nötigte.

So wenig ich aber nun die Menschen als Spezies schätze, darf ich doch nicht allen ihre Fehler unterstellen. Die Herren Ambros und Schrammel und der Kleine Bruder waren und sind mir freundlich gesinnt. Gut ein halbes Dutzend Menschen hat im Laufe meines Lebens Interesse an einer Beziehung mit mir geäussert. 

Das ist vielleicht wenig, aber dann doch so wenig nicht, vergleicht man es jedenfalls mit dem, was mir Paula beschreibt.

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