Sozialdemokratisch-christliche Union Deutschlands

Gelegentlich ruft einer nach dem Ende der Grossen Koalition in Berlin. Der Gedanke ist hübsch, aber falsch. Denn eigentlich ist die GroKo ja nur der logische Zwischenschritt zur Vereinigung von SPD, CDU und CSU zu einer einzigen Partei.

Der Gedanke scheint vielleicht im ersten Augenblick revolutionär, ist aber logisch. Denn schliesslich ist es bei der SPD schon unter Gerhard Schröder gelungen, sich den Inhalten der “Konservativen” so weit zu nähern, dass beide Parteien kaum noch voneinander zu unterscheiden waren. Da kann auch ein Kevin Kühnert nichts mehr retten.

Angesichts dieser mangelnden Unterscheidbarkein und des Verfalls der politischen Werte wie der Organisationen selbst liegt eine Fusion nahe. Im Wirtschaftsleben wird das auch immer praktiziert. Ob das Kaufhof und Karstadt sind, Thyssenkrupp und Tata Steel, Pons und Langenscheidt, Yahoo und AOL, Unternehmen, die nicht mehr Schritt halten können, fusionieren, um Kosten zu senken und auf dem Markt zu überleben.

Warum sollten das andere Organisationen nicht auch tun können? Parteien eben, die sich ihrer Wähler entledigt haben, vielleicht sogar irgendwann auch Kirchen. Weder die Alt-Katholiken noch die Römisch-Katholischen haben angesichts schrumpfender Mitglieder-Zahlen, heftiger Überalterung und miesen Marketings und Krisen-Managements viel Aussicht auf dem Markt zu bestehen.

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