Sprechen Sie… kanzanisch?

Es ist eine bekannte Tatsache, dass es in Deutschland und nicht nur dort in gewissen Branchen spezifische Fremdsprachen vorherrschen. In der Logistik-Branche z. B. dominiert das Slawische, eine Lingua Franca, die von Russen, Polen und Tschechen verstanden wird.

Im Zuhälter-Geschäft hat sich inzwischen der libanesische Dialekt des Arabischen durchgesetzt, Verputzer und Fliesenleger hingegen bedienen sich gerne des Neapolitanischen.

Mein neuer Arbeitgebers Branche wird von Deutschen dominiert, die in einer Handvoll Unternehmen arbeiten, die oft auch noch im Kontakt mit öffentlichen Verwaltungen stehen. Da scheint es wenig bis gar keine Verwendung für meine Kenntnisse verschiedener Sprachen zu geben.

Wird überhaupt Fremdländisch gesprochen, erledigt das meine des Kanzanischen mächtige Kollegin. Zu unserem Kundenkreis gehört nämlich das neue Werk für Kleintransporter, das die Mazda  in Belarus errichtet hat.

Insgesamt erinnert mich das an jene 80er Jahre, die ich in mitttelhessisch-mittelständischen Unternehmen der Büromöbel-Branche verbrachte. Ungewohnt ist diese quasi Rückkehr für mich, eine Herausforderung, ein Infragestellen dessen, worin ich meine Stärken sah.

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