Victor Frankenstein   

Um einen häufigen Irrtum aufzuklären, Herr Frankenstein ist kein Deutscher. Zwar forscht er in Ingolstadt und greift mit seinem Moral-Defizit dort der Entwicklungsabteilung von Audi voraus, aber er ist ein Schweizer aus Genf.

Dass sich am Ende der Geschichte das “Monster” umbringen will, scheint mir logisch. Nicht nur hat es seine literarische Aufgabe erfüllt, die Familie Frankenstein bis auf den lieben Ernest abzumeucheln, sein Lebenszweck ist auch psychologisch erschöpft.

Denn wo er den Menschen mit Freundlichkeit und Zuwendung begegnete, war das zu seinem, wo er ihnen mit Hass entgegentrat, zu seinem und ihrem Nachteil. Menschen zu erwürgen, das schlägt nun einmal auch aufs Gemüt.

An der Ausführbarkeit seines Planes, sich in der Arktis zu verbrennen, zweifle ich jedoch. Denn so ein langer Kerl von 2,10 braucht einiges an Holz, geradezu einen Wald, der jenseits des Polarkreises nicht wächst. Da müsste er schon einen gestrandeten Walfänger finden, um das Material zu haben.

Wie bekannt kommt mir doch dieser Satz von ihm vor: “Satan had his companions, fellow devils, to admire and encourage him, but I am solitary and abhorred.” Allerdings stellt die Bereitschaft meiner Mitmenschen, mir in manchen Situationen zu helfen, diese Einstellung dann wieder infrage. Paula jedoch besteht auf ihrer Richtigkeit.

Stephen King hat dazu auch eine Meinung und sagt die in „Drei“:

IMG_20180913_161802

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s