Die Zeit der Fülle

Das I Ging spricht mit dem Bild 55 zu mir von einer Zeit der Fülle, des Überflusses. Die Bank sieht das anders, und um ihr nicht zu widersprechen, hat die Krankenkasse Paula die Bezüge von heute an gestrichen.

Seitdem werde ich als einziger Verdiener wieder bekocht, und es gibt sogar wieder Kuchen, von jener Sorte, die schwer im Magen liegt, mit Teig als Boden und Deckel, mit Zuckerguss und Haselnussfüllung. Dieses Idyll wird nur von Tiraden unterbrochen, in denen mir einmal mehr meine wohlbekannten Defizite dargestellt werden, allen voran meine Weigerung so zu sein, wie sie sich mich vorstellen möchte.

Im Flur stehend wird mir zwischen der Buchenholztreppe mit den tannenen Stirnbrettern und dem fehlenden Lichtschalter am Eingang meines Zimmers wieder einmal klar, dass sie noch nie allein gelebt hat, sich das auch gar nicht leisten könnte, psychologisch, finanziell, persönlich.

Weiss sie das? Wahrscheinlich, irgendwie. Sonst hätte sie nicht soviel unternommen, um mich zu manipulieren.

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