Der kleine Donald hat überzeugungs-frei

Hat Donald Trump wirklich eine Überzeugung? Oder ist er unverblümter als andere Politiker frei von solchen Karriere-Hemmnissen? Im Ergebnis wird seine Politik auf jeden Fall… unkonventionell sein.

Von Anfang an zeichnete sich ab, dass er die Republikanische Partei nur als Werkzeug für seinen Aufstieg benutzte, während er das Wahlvolk mit mehr oder weniger überlegten Aussagen beglückte, die den Ansichten nicht unbedeutender Minderheiten entsprachen, und denen er jetzt widerspricht, ganz so, als sei ihm auch Wahl und Wähler nur Mittel zum Zweck gewesen. Die Partei kann sich dann aber durch Mike Pence und Reince Priebus im Kabinett vertreten fühlen und die Stammtisch-Schwadronierer und Wutbürger durch Stephen Bannon und Mick Flynn.

Viel Input scheint aber von seiner Familie zu kommen. CNN spricht ganz ungezogen schon von Nepotismus, solange man es denn noch darf. Ich bin in keiner Weise überrascht, habe ich doch aus den ersten 20 Seiten von „My Struggle“ viel über den Zynismus vorgeblicher Idealisten gelernt. Danach habe ich das Buch allerdings mit dem intellektuellen Äquivalent von Verstopfung von meinem Mobiltelefon löschen müssen.

Immerhin hat Stanley McChrystal bereits jede Beteiligung an der Regierung Trump abgelehnt. Das sagt allerdings einiges.

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