29 »Kan« – Die Gefahr

derpfad

»Kan« spricht eine ernstzunehmende Warnung aus. Sie sind in einer gefährlichen Situation, die Sie nur durch Realitätssinn, geschicktes Verhalten und einen kühlen Kopf überwinden können. Die Gefahr wird sich nicht einfach von selbst auflösen und Sie können sie auch nicht umgehen. Seien Sie dennoch bereit, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

»Das wiederholte Abgründige.
Wenn du wahrhaftig bist, so hast du im Herzen Gelingen,
und was du tust, hat Erfolg.«

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/die-64-hexagramme-des-i-ging-hexagramm-29-kan-die-gefahr.html

Während ich die hohe Kunst der Präsentation erlerne, jetzt, bin ich gleichzeitig in der grössten Gefahr meines Lebens. Es ist nicht die Gefahr, Haus und Frau und Katzen zu verlieren, es ist die Gefahr, meine Selbstachtung zu verlieren. Aber die lässt sich ja vielleicht auch wieder gewinnen.

Ein Schiff kann sinken, weil es untergeht, oder weil es ein Unterseeboot ist.

Und das ist wahrscheinlich das tapferste, das ich jemals gesagt habe. Denn ich bin so feige wie träge und dumm.Gerade in diesem Augenblick rührt es mich zu Tränen, dass der Herr Ambros das alles über mich weiss und trotzdem den Kontakt mit mir hält. Die glücklichste Beziehung in meinem Leben war die mit Freund dem Kater.

Mein Herzrasen und das Druckgefühl in meinem Magen lasse ich sicherheitshalber vom alten Doc Leblanc untersuchen. Nur für den Fall, dass es nicht psychosomatisch ist.

 

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Warum nennt niemand seine Tochter Uni?

http://www.livescience.com/55907-etruscan-tablet-holds-lost-language.html

An ancient tablet recently unearthed in Tuscany has revealed its first secret: the engraved name of a goddess linked to fertility.

The 500-pound (227 kilograms) stone slab, or stele, was unearthed earlier this year at Poggio Colla, a sixth century B.C. site built by the Etruscans. The stele bears a long inscription in a language that has not been used for 2,500 years, project archaeologist Gregory Warden, a professor emeritus at Southern Methodist University in Dallas, HYPERLINK „http://www.livescience.com/54262-religious-text-in-lost-etruscan-language.html“told Live Science in April.

Now, translation is underway and archaeologists have discovered that the tablet references the goddess Uni.

Now, translation is underway and archaeologists have discovered that the tablet references the goddess Uni.

„We can at this point affirm that this discovery is one of the most important Etruscan discoveries of the last few decades,“ Warden HYPERLINK „http://www.eurekalert.org/pub_releases/2016-08/smu-oot082416.php“said in a statement. „It’s a discovery that will provide not only valuable information about the nature of sacred practices at Poggio Colla, but also fundamental data for understanding the concepts and rituals of the Etruscans, as well as their writing and perhaps their language.“

Uni hiess bei den Römern Juno. Als Mädchennamen hat es jene verspielte Ausgefallenheit, jenes Air von Halb-Bildung, nach dem der deutsche Mittelstand stets strebt, wenn er seine Kinder benennt. Als Pendant für Knaben gibt es aus dem Nachlass der Etrusker Tarches, Caer und Lars.

„Wie heisst denn Du?“ „Lars“ „Nach dem Eisbär?“ „Nee, nach Lars Porsenna.“ „War der in Mischen Impossibell?“

Bilderselbstversorger

„Ich habe kein Burn-Out, ich habe Fuck-Off.“

Thilo Reffert, Hundert vom Hundert

http://www.thilo-reffert.de/hoerspiel/radio-tatort/hundert-von-hundert

Niemals sähe ich mir im Fernsehen einen Tatort an. Es käme mir tatsächlich gar nicht in den Sinn, an einem Sonntagabend um 20:15 die ARD einzuschalten, um einen Kriminalfilm aus dieser Serie zu schauen. Sie läuft jetzt schon seit gut einem Dutzend Jahren, ohne dass ich ihr zuschaue. Bei meiner letzten Begegnung wäre ich versehentlich fast eine Szene gelaufen, während sie gefilmt wurde. Es wäre mir nicht recht gewesen.

Im Ergebnis sind mir die Namen der Kommissare unbekannt, unsicher bin ich der Drehorte. Ermittelt Lena Odenthal noch, von Leiche zu Leiche sich der Frühpensionierung nähernd? Das Internet wüsste es jetzt, ich nicht. Ich bin zu träge, um Google zu befragen, das globale Orakel des frühen 21sten Jahrhunderts.

Zwei andere Ermittler hat mir inzwischen die Toyota-Werbung näher gebracht, die Stadt, in der sie Morde aufklären, verschiedene Messereisen. Es ist übrigens eine ganz reizende Stadt, in der jedes Strassencafé von einem unaufhörlichen Strom junger Studentinnen auf Fahrrädern umspült wird, Heimat grosser internationaler Marken wie Armacell, Sparkasse Münsterland und Seppo.

Dafür kenne ich aber die Namen von Kriminalhauptkomissar a. D. Fischer, seiner Assistentin/Nachfolgerin Annika de Beer und Hauptkommissar Paquet und weiss, was einem blüht, der zur Task Force Hamm versetzt wird. Ich bin also mit dem Radio-Tatort in seinem verschiedenen Varianten vertraut. Er folgt im Wesentlichen dem seit 1970 bewährten Konzept der Fernsehreihe, passiert aber da, wo ich es will und vielleicht sogar brauche. Das ist halt nicht Sonntags um 20:15 Uhr im Wohnzimmer, sondern an einem beliebigen Wochentag zu einer gewählten Zeit in einem Pizza-Auto oder dem Keller der entsprechenden Pizzeria und zwischen „Hello from the Magic Tavern“ und „Tanis“.

Empfinde ich die Bilder, die mir das Fernsehen präsentiert, denn wirklich immer mehr als Eingriff in meine eigene Welt? Ich produziere mir meine eigenen Bilder, bin Bilderselbstversorger, auf Selbstversorgung umgestiegen, weil ich an allen Bildern, die von aussen kommen, etwas auszusetzen habe. Da ist mir der eine zu alt, die andere zu fortpflanzungswillig, der dritte aber ganz abscheulich. Das macht das Leben denn auch nicht einfacher.

 

Semester-Beginn 15.09.

Am 15.09. beginnt das neue Semester an der Silas-University. Alle eingeschriebenen Studenten und Dozenten melden sich umgehend beim Dean und danach in der Waffenkammer. Ich freu mich wie ein Schnitzel.

Und bis dahin:

https://www.wattpad.com/myworks/54558306-librarians-vs-vampires

Ich habe gerade erst schlappe 169 Leser, ganz sicher nicht wegen meiner Literatur-Nobelpreis-würdigen Schreibweise.