Tot… aber schlau

Irgendwann gab es in China einige weise Männer. Sie sind sich vielleicht nicht einmal begegnet, lebten wahrscheinlich hunderte Jahre und hunderte Kilometer von einander entfernt und tausende Jahre und tausende Kilometer von mir. Das heisst auch, dass sie ziemlich tot sind.

Allerdings hält sie das nicht davon ab, immer mal wieder Recht zu haben.

So warnten sie mich mit dem Bild 29 vor einer Gefahr, in der ich sei. Erst dachte ich, es sei Paulas komplette Untauglichkeit, die Krankenkasse von ihrer Arbeitsunfähigkeit zu überzeugen, die mich in die Gefahr brächte, in die nämlich, Haus und Hof zu verlieren. Tatsächlich glaube ich jetzt aber, dass die wirkliche Gefahr eine ganz andere ist.

Denn wenn ich ihr zuhöre, habe ich das überwältigende Bedürfnis, in mein Bett zu gehen und die nächsten zwei bis fünf Monate dort zu bleiben. Kein Ritt in den Sonnenaufgang auf meiner Peugeot Flash, keine Arbeit bei der Illinois Electro Door und auch nicht bei der Pizzeria San Grigorio. Das heisst dann auch kein Geld, und das ist die einzige Art, wie ich Paula wirklich noch treffen kann.

Nun spricht nichts gegen einen Nervenzusammenbruch. Es gibt Situationen, in denen das die einzige gesunde Vorgehensweise ist. Aber damit schade ich doch vor allem mir. Und ohne Freund den Kater gibt es nur noch einen, der mich liebt und für mich sorgt, und das bin ich selbst. Da kann ich mich doch nicht hängen lassen.

Es gibt nur eine Sache, die ich tun kann, und das ist das Mögliche. Es gibt nur eine Sache, die ich tun muss, und das ist das Nötige.

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