Freitag ist Fischtag!

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Noch immer ertrinken Flüchtlinge auf dem Weg von Afrika nach Europa im Mittelmeer, allein im vorigen Jahr waren es 1.750 Menschen. Viele dieser Toten können nicht geborgen werden, und längst nicht alle Leichen werden an die Strände der spanischen und italienischen Urlaubsorte gespült.

So verbleibt ein großer Teil der Flüchtlinge im Mittelmeer, und hier kommt der Thunfisch ins Spiel. Denn der Thun ist ein Raubfisch, der vor allem andere Tiere frisst, er ernährt sich aber auch von ertrunkenen Flüchtlingen. Verbraucherschützer schlagen nun Alarm. Haben wir Flüchtlingsfleisch in deutschen Thunfischdosen?

Stracke starrt lange in sein Aquarium, ehe er antwortet. „Der VTID ist bemüht, den Anteil der flüchtlingsfressenden Thunfische möglichst klein zu halten“, sagt er. „Aber wir können den Fischen ja nicht vorschreiben, was sie fressen sollen. Ein Thunfisch muss tun, was ein Thunfisch tun muss. Und ein Thunfisch-Fischer auch. Natürlich sollen die in Gegenden fischen, die nicht so stark von Flüchtlingsrouten bedroht sind. Die Griechen etwa sind seit der Finanzkrise sehr gebeutelt, die müssen fischen, was ihnen in die Netze kommt, sonst haben wir in einem halben Jahr Tausende Wirtschaftsflüchtlinge aus Griechenland, die sich als Syrer ausgeben. Das kann nicht die Lösung sein.“

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