Please excuse my good intensions

Da ich unsere Steuererklärung für 2015 erst zum 07.03. statt zum 01.03. eingereicht hatte, wurde unsere Steuerschuld auch für dieses Jahr geschätzt. Um das zu tun und die beantragte Stundung abzulehnen, benötigte das Finanzamt gerade einmal 14 Tage. Die Bearbeitung der Steuererklärung selbst dauert länger, länger auch als die Frist, die uns jetzt gesetzt ist, 5.000 Ecu zu bezahlen. Weitere 2.500 werden dann einen Monat darauf fällig.

Ich hörte in diesem Zusammenhang einige recht negative Bemerkungen von Paula. Sie waren nicht unverdient. Alles, was ich in guter Absicht getan hatte, hatte die Situation verschlimmert, alles, was ich getan hatte, war letzten Endes falsch gewesen. Was mir geschieht, ist also die gerechte Strafe für meine guten Absichten. Für die aber gilt im Übrigen eh, dass ihr Besitz per se schon strafbar. Sie auch noch umgesetzt zu haben, schliesst mildernde Umstände aus.

Kann ich mein Fehlverhalten wenigstens mir gegenüber damit entschuldigen, dass ich so Zeit hatte, meinen Sparstrumpf zu füllen?

In diesem Zusammenhang schlage ich übrigens vor, dass die EZB nicht mehr den Banken Geld gibt, damit sie es verleihen. Statt dessen empfehle ich, jedem 338,34 Millionen Bürger des Euro-Raumes eine Million zur rückgabefreien Verwendung zu überweisen. Das belebt die Wirtschaft, kurbelt endlich wieder die Inflation an und bringt die Banken wieder ins Geschäft.

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