Es gibt keine Zukunft. Das ist sie.

Immer wieder frage ich mich, was aus diesem oder jenem beliebten Fernseh-Helden meiner Jugend geworden ist. Kermit der Frosch hat inzwischen ja seine Alkohol-Sucht erholt und ein Comeback gestartet. Aber was wurde zum Beispiel aus Max Headroom, der in den 80ern eine erfolgreiche Karriere begonnen hat, die ins Nichts lief?

Die üblichen Gründe können wir bei einem Avatar ja ausschliessen – computergenerierte Personen sind für Drogensucht, Prostituierte und gleichgeschlechtliche Neigungen nun einmal nicht zu haben. Das ist etwas, das sie Lindsay Lohan voraus haben.

Tatsächlich endete Max Headrooms Karriere an legalen Problemen. Seine Software war bei Amiga lizensiert, damals einem Mitbewerber von Microsoft. Als dieses Unternehmen in wirtschaftliche und damit auch bald in rechtliche Schwierigkeiten kam, wurde sie nicht mehr upgedated und am Ende als Teil der Abfindung Jim Collas zugesprochen.

Der setzte ihn noch kurz als Buchhaltungssoftware bei IdeaEdge Ventures ein und ersetzte ihn danach durch Lexware, da er dafür nicht geeignet war (und dazu neigte, sich über Jim Collas lustig zu machen).

Die Telekom, weiland noch T-Online, verwendete kurz danach noch eine revers-engineerte eigene Variante von Max Headroom für Werbezwecke. Robert T-Online wurde aber wenig später auf vier CDs gespeichert, die bei einem hausinternen Umzug von einem Praktikanten verlegt wurden und nie wieder auftauchten. Das setzte seiner Karriere dann auch ein abruptes Ende.

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