Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends.

Should teen girls pick a college based on husband potential?

Zivilisation bedeutet, Menschen davon abzuhalten, das zu tun, worauf sie laut Anthropologie eigentlich programmiert sind. Deshalb sehen wir Mädchen schräg an, die mit 14 den Aschenbecher für ihren Joint auf ihrem Umstandsbauch abstellen können, und finden junge Männer furchtbar, die sich mit anderen jungen Männern prügeln, nur weil die von der anderen Strassenseite sind. Ungefähr so war der Trojanische Krieg wahrscheinlich aber in Wirklichkeit. Homers Beschreibungen des Achilles, des Agamemnon, des Ajax sind die von Halbstarken, allein Odysseus wirkt erwachsen.

In unserer Zivilisation studieren mehr junge Frauen als junge Männer. Frauen jedoch suchen für die Fortpflanzung Männer, die ihnen das Gefühl geben, sie und ihren Nachwuchs später auch ernähren zu können. Das wird mit gleichem oder höherem sozialen Stand assoziiert, ein adäquates Einkommen ist insgesamt dann nicht nachteilig.

Hieraus ergibt sich nun ein Missverhältnis, das Einfluss auf die Fortpflanzungschancen beider Parteien hat, die der Männer, die mit einer „gewöhnlichen“ Berufsausbildung nicht der Zielgruppe entsprechen, die der Frauen, weil die Zielgruppe sich durch das Übergewicht (nicht dass ihrer Hüften, nein, dass der Studentinnen gegenüber den Studenten) verkleinert. Zwar holen die Herren (einst der Schöpfung, aber die Zeiten sind hart) später im Leben auf, aber die Chancen als Techniker mit Abschluss von der Abendschule bei einer Dame zu punkten, die Kunstgeschichte studiert hat, sind schlecht.

In dem oben gelinkten Artikel von Fusion.net wird diskutiert, ob eine Absolventin einer amerikanische Oberschule eine möglichst gleichmässige Verteilung beider Geschlechter bei der Auswahl eines Kollegiums für ihr Studium berücksichtigen sollte, um ihre Chancen auf Fortpflanzung zu verbessern. Das kann, so es sich nicht einfach um Sartire handelt, nur eine Einzelfalllösung sein.

Es bedarf statt dessen einer Neu-Bewertung der Geschlechter-Rollen. Dazu gehört auch eine Abkehr von der Vorstellung, jedes Mädchen müsse studieren, nur weil es Papas kleines Prinzesschen ist. Es bedarf eines anderen Schulsystems, das die Bedürfnisse von Jungen berücksichtigt und sie fördert. Es bedarf einer besseren Entlohnung auch sogenannter „normaler“ Tätigkeiten.

Sag ich mal. Das zum Titel gewählte Zitat stammt übrigens von Otto von Bismarck, dem notorischen Vertreter eines in die Politik übertragenen Pragmatismus.

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