The Girl Who Kicked The Hornet’s Nest

Foto2222

Paula ist widmet sich einem ihrer Kreuzzüge, bei dem es vordergründig darum geht, die Katzen Nr. 2 und 4 zu vermitteln. Als Bonus hofft sie, die neue Besitzerin als Freundin zu gewinnen.

Das spricht für einen überraschenden Realitätssinn, kann sie so doch sowohl den Verdacht vermeiden, eine Horterin felider Mitbewohner zu sein, und als auch, dass ich das Thema anspreche, das ich Pizza ausliefere, nur um das Katzenfutter bezahlen zu können. Zugleich verdoppelt es sozusagen die Zahl der Menschen, mit oder zu denen sie reden kann.

Während die Damen im Wohnzimmer der potentiellen neuen Besitzerin in St. Willibrord ihre Krankheiten miteinander verglichen, richtete ich im Kopf die kleine Wohnung mit meinen eigenen Möbeln ein, eine Fingerübung in einer Kunst, mit der ich einst meinen Lebensunterhalt bestritt. Doch schnell kam ich zu einer Stelle, wo mir ein Missverhältnis zwischen Möbeln und dem darin unterzubringendem Inhalt auffiel.

Meine Habe füllte weder die vorhandene Einbauküche, Eiche P43, noch die zwei zerlegt bei mir gelagerten Rollladenschränke Effektif, 2 Ordnerhöhen, Eiche Goldbraun, und schon gar nicht die ebenfalls vorhandene Schlafzimmer-Kommode Oleby, Birke/weiss. Einzig der Kleiderschrank Oleby in nämlicher Farbgebung und das Bücherregal Effektif für das Bügelzimmer waren in meinem Kopf leidlich gefüllt, das Regal mehr als der Schrank.

Viele Dinge, die ich in der Vergangenheit glaubte, unbedingt besitzen zu müssen, habe ich hinter mir gelassen, andere Dinge sammle ich statt in Kartons und Schränken in der Cloud oder gar nicht mehr.

Das Musikzimmer mit der Schallplattensammlung hat sich aus dem Westflügel ins Mobiltelefon bewegt, Zeitungen und Bücher aus dem Wohnzimmer ins Tablett, der Radiowecker erlag einem Flüssigkeitseintritt und wurde nicht mehr ersetzt. Das letzte Buch, das ich gekauft habe, war ein gebrauchtes Exemplar von “The Girl Who Kicked The Hornet’s Nest” vor ungefähr drei Jahren.

An dieser Stelle wurde mir dann klar, dass ich auch allen Organisationen entwachsen oder entlaufen war, denen ich im Laufe der Zeit angehört hatte. Aus der Partei war ich schon vor so vielen Jahren ausgetreten, dass ich die Berechtigung zum Gebrauch des Plusquamperfekts habe.

Der Deutschen Episkopalkirche bin ich soweit entfremdet, dass mir der Gedanke logisch erscheint, sie mit den Altkatholiken und Methodisten zu verschmelzen, unterscheiden sich die theologischen Positionen der drei Kirchen für mich als inzwischen Aussenstehenden doch weniger als die Positionen, die mein Nachbar, der Küster, und Papst Franziskus in der Kirche von Rom einnehmen. Die neue Kirche hätten dann ein funktionierendes “Filial-Netz” und knapp über 100.000 Mitglieder.

Vielleicht sollte ich mir auch einen Freund anschaffen, sozusagen als Zweit-Person in meinem Leben. Meine Erfahrung jedoch rät davon ab. Wo Paula einen zweiten Menschen sucht, mit dem sie reden kann, fände ich wahrscheinlich nur einen zweiten Menschen, der mich anschreit und beleidigt.

Immerhin, die schwiegermütterliche Deckenleuchte fände leicht einen Platz und auch das Aquarell von Lisl Leyh.

Hört sich gut an

http://thechildrenswar.blogspot.de/2015/10/the-emperor-of-any-place-by-tim-wynne.html

emperorofanyplace

After his father suddenly dies, Evan Griffin, 16, discovers he had been reading a book written by a Japanese soldier named Isamu Ōshiro, who found himself stranded on a small island in the Pacific during World War II. The book is a memoir of his life on the island, which he called Kokoro-Jima, and is addressed to his new bride, Hisako, back in Saipan. But Evan also discovers a letter to his dad from a man named Leonardo Kraft that seems to connect his estranged grandfather, Griff, a career Marine, to the events that are in the book.

Curious, Evan begins to read the Ōshiro’s memoir one night when he gets a phone call from his grandfather that he will be at the house in a little while – arriving a week earlier than Evan expected him. But why? Clearly it has something to do with Ōshiro’s story. But what?

Isamu’s story, framed by Evan’s story, is riveting. He describes his arrival on Kokorro Jima, what he does to survive despite being severely injured, but he also writes about something else. There are ghostly children on the island who hover close by him, and who Isamu calls his ghostly family. Soon, however, he begins to notice that there are also zombie-like ghoulish creatures, which he calls jikininki and who feed off the dead.

It is the jikininki who lead Isamu to a crashed cargo plane and the two dead pilots. Isamu realizes there is a missing person, the navigator, and eventually he finds Derwood Kraft on the beach, seriously injured and who seems to have his own ghost family of children. But along with this gaijin, Isamu also discovers Tengu, a monstrous black creature about to attack the American.

That pretty much sets the stage for this incredibly well-written, well-developed, wonderfully crafted novel. At the heart of the novel is the mystery of what happened to Isamu and why this is connected to Evan’s grandfather. But Tim Wynne-Jones keeps the mystery going without even a hint of what happens until the very end, and getting there is never dull or boring.

As far as I’m concerned, The Emperor of Any Place is definitely top-drawer fantasy, and yes, it is also very graphically detailed. The novel switches between the present and past seamlessly, and Wynne-Jones throws in some seemingly unimportant scenes that only serve to deliciously increase the mood and tension. I’m not much of a zombie fan, but I was totally drawn into this novel and hated to put it down when I had to do something else.

But there is something else that Wynne-Jones wants us to take away beside a great story and that is how tenuously connected the lines between war and peace, friends and enemies, love and hate are and how they impact past to present, generation to generation. As Griff explains to Evan, „[war] ends and then it starts again, and the end of one war inevitably grows out of the war that can before it.“

The Emperor of Any Place is one of those novels that took me totally by surprise and my only regret is that I can’t have the pleasure of reading it for the first time again, but I will be re-reading it soon.

The Emperor of Any Place will be available on October 13, 2015.

This book is recommended for readers age 13+
This book was an EARC received from NetGalley

http://www.amazon.de/Emperor-Any-Place-Tim-Wynne-Jones/dp/0763669733/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446027371&sr=8-1&keywords=the+emperor+of+any+place

Deutsche Welle berichtet Live aus Westeros

http://www.dw.com/de/deutsche-welle-berichtet-live-aus-westeros/a-17921796

017907626_303,00

Zum zwanzigsten Jahrestag ihres Internetangebots dehnt die Deutsche Welle (DW) die Berichterstattung auf die Kontinente Westeros und Essos aus. Besonderes Augenmerk soll dabei auf den aktuellen Auseinandersetzungen liegen, die weltweit unter der Bezeichnung „Game of Thrones“ große Beachtung finden. Intendant Peter Limbourg sieht die DW als verlässliche Informationsquelle gefragt: „Die internationalen Bestseller von George R. R. Martin vermitteln ein facettenreiches, aber notorisch subjektives Bild der Sachlage. Und die TV-Serie ‚Game of Thrones‘ von HBO ist ein globales Phänomen, genügt aber kaum journalistischen Ansprüchen an die Berichterstattung.“

Keeloq-Magie

Mit einem leichten Schwindelgefühl versuche ich, in einer Pressemitteilung der Polizei Tuttlingen den Sinn zu erkennen. Mit „handelsüblichen Fernbedienungen“ seien Einbrecher in „Garagen und Wohnhäuser“ gelangt.

Das sei nur möglich, weil die entsprechenden Garagentorantriebe mit 433 Mhz und einem Rolling Code des keeloq-Systems arbeiteten, das schon vor etwa sieben Jahren „geknackt“ wurde. Nur zweimal müsse ein Einbrecher das Signal dann abhören, um es zu reproduzieren.

Die Tuttlinger Landjäger, die sich hier so wagemutig wie ahnungslos auf das Gebiet der Elektrotechnik wagen, empfehlen, die entsprechenden Antriebe mit einem anderen Empfänger und Sender auf einen höheren Sicherheitsstandard aufzurüsten.

Dabei gebrauchen sie den Begriff „Bisecur“ in diesem Zusammenhang, als wäre das eine eigene Funktechnologie und nicht nur eine Marke eines gewissen deutschen Herstellers, der für seine ruppigen und einfallsreichen Werbemethoden in der ganzen Branche bekannt ist.

keeloq-Codes auf 433 mhz verwenden meines Wissens Rademacher, Novoferm, Normstahl, Forematic, Opel, Toyota, BMW, VW, Seat und Skoda.

Die Illinois Electro Door setzt auf eigene Konzepte, bei deren Realisierung wir auf Erdmagie zurückgreifen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/3124029
http://blog.solidremote.com/post/how-to-clone-garage-door-remote-control.aspx
http://www.ruku.info/component/content/article/203-sicherheitsstandard-der-funkfernsteuerung-fuer-tore.html
http://www.heise.de/security/meldung/Funktueroeffner-fuer-Autos-und-Gebaeude-geknackt-194259.html

The Naked Bike Riders of Gor

London Naked Bike Ride

Bin ich mehr davon beeindruckt, dass die Frau in der Bildmitte nur einseitig beringt ist, den Vögeln gleich, oder von dem Gesichtsausdruck des Asiaten mit dem Iphone?

Er ist der ironische Contre-point im Foto, Contre-Point auch zu ihr, die ihm ungleich statuesk ist, physisch präsent in ihrer Weiblichkeit, reif, ihr Gesichtsausdruck eine gegen ihn gerichtete Spannung vermittelnd, die sich jederzeit entladen kann.

In diesem Fall möchte ich nicht in seinem Tour de France-T-Shirt stecken. Da muss wahrscheinlich einer ohne seinen Sattel nach Hause radeln.

Angesichts von Max Gors Namen konnte ich mich beim Titel des Posts der Anspielung auf die Romane John Normans nicht entziehen.