Beziehungsfragen: Wenn der Mann leidet

seppolog

„Ich wurde operiert!“ Das war mein Satz der vergangenen Woche. Den einigermaßen gekonnt leidend zum Besten gebend, bekam ich von meiner Mitbewohnerin alles. Sie war mir eine außerordentlich gute Krankenschwester, die froh ist, dass mein kleiner Eingriff mit seinen Folgen nun weitestgehend hinter ihr uns liegt.

Im Rückblick war es schön. Für mich. Ich lag überwiegend auf dem Sofa, ließ mich von „Netflix“ zu Tode berieseln und achtete stets darauf, dass alles in meiner Reichweite liegt. Mehrere Fernbedienungen, Handy, Tablet, Laptop und Kühlakku. Es war ein Drama, wenn ich mich in die liegende Position gehievt hatte, um dann festzustellen, dass eine Fernbedienung, ausgerechnet die, die ich nun dringend brauchte, außerhalb meiner Reichweite lag. Das Aufrichten meines Körpers – unmöglich, daran überhaupt nur zu denken, ein geschwollener Hodensack ließ den rechten Winkel meines Leibes nicht zu. Also musste ich zur Seite rollen. Das aber funktionierte nur über die linke Seite, was…

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