Jura und Kubismus

Noch im Versuch begriffen, einen Termin mit dem Küchenstudio um die Ecke zu vereinbaren, konfrontierte mich Paula mit einem Schreiben des VDK-Anwaltes. Dem war zu entnehmen, dass er und das Gericht, mit dem er ergebnislos kommunizierten, viel gemeinsam haben.

Beide wussten nicht, was er in den letzten 1 ½ Jahren unternommen hatte, um eine Nachzahlung des Übergangsgeldes zu erreichen, das zu gering berechnet worden war, und beide hatten sich nicht die Mühe gemacht, die Akte zu lesen, die sie in dieser Zeit zusammen getragen hatten.

Folgerichtig bat das Gericht jetzt um die Gehaltsauszüge der Monate April und Mai 2013 als Grundlage für die Berechnung des ab April 2013 ausgezahlten Übergangsgeldes. Per e-mail deutete ich dem Anwalt meinen Mangel an einerseits juristischen Kenntnissen und andererseits Verständnis für diesen Logikkreis an.

Gerne stände ich ihm aber für seine Fragen zur Verfügung. Ich erwarte statt ihrer allerdings das elektronische Äquivalent betretenen Schweigens und eine weitere Kopie eines Briefes an das Gericht, der andeutet, der Ursprung der Forderung reiche tatsächlich bis in das Jahr 2012 zurück.

Anderenfalls werde ich mich echauffieren. Das ist vornehm für “extrem wütend werden und den Kopf eines Anwaltes, den er eh nicht benutzt, mit einem Hammer in der Bildersprache des Kubismus neu formen.”

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