„…ich begann statt der Prüfungsarbeiten ein ungebundenes Leben, das mich in Schulden und allerlei Verwirrung stürzte, und im December 1834 zu dem Entschlusse brachte, das Vaterland heimlich und ohne bestimmte Aussicht zu verlassen“, so schildert Koch selbst die Situation, die ihn zu seiner Flucht aus Kassel veranlasste. Seine Flucht führte ihn nach Straßburg und anschließend nach Paris. Da er keine Möglichkeit fand, seinen Unterhalt zu verdienen, zwang ihn finanzielle Not, in die Fremdenlegion einzutreten.

Nach einem Aufenthalt in Nordafrika zog Koch mit der von Frankreich an die Regentin Maria Christina von Spanien „verkauften“ Legion nach dort, wo sie in verlustreichen Kämpfen des Ersten Carlistenkriegs eingesetzt wurde. Von 7.000 Legionären überlebten diesen spanischen Bürgerkrieg nur 381. In der Erzählung Aus dem Leben eines bösen Jungen schildert Koch später seine Erlebnisse als Fremdenlegionär.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Koch_%28Schriftsteller%29

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