Bring mir den Kopf von Sam Peckinpah

So rechte Fortschritte scheint die Suche nach einem Nachfolger für den Schmock nicht zu machen. Mimi, mit dieser Aufgabe betraut, hat sie an eine Head-Hunting-Agentur mit dem Namen „DaYak“ weitergereicht, die bisher aber noch mit keinem Alfredo Garcia aufwarten konnte.

Der Nassauer, schon deshalb pragmatisch veranlagt, weil ihm zu jedem dialektischen Ansatz die Fähigkeit fehlt, ist schon einmal in das leer stehende Büro gezogen, sich so selbst zum de-facto-Chef einer Abteilung erklärend, zu der Maniac und ich zu meiner Überraschung nicht gehören. Folgt das einem von Feronias geheimen Plänen oder trägt ihn dabei allein seine Chuzpe? Vorläufig gratuliere ich mir zu dem – vorgetäuschten – Respekt, mit dem ich ihm vom ersten Tag an begegnet bin. Tatsächlich genehmigt er meinen Urlaub. Dabei bin ich doch Feronia direkt unterstellt.

Mein Ehrgeiz reicht nicht weiter, als meine Tätigkeit für die Illinois Electro Door noch einige Jahre fortsetzen zu wollen und ein-, zweimal im Jahr zu einer Schulung irgendwo im deutschen Sprachraum aufzubrechen. Ich vermisse jetzt gerade den Betriebsrat. Aber die Grosse Vorsitzende denkt sich energisch an die Rente heran, und Strasssteinchen hatte vor kurzem zwei Striche im Sichtfenster eines Schwangerschaftstests. Dieser Artikel liesse sich durch eine zusätzliche Funktion verbessern, bei der dem Kindsvater eine SMS geschickt wird, um ihn gleich über sein Glück zu informieren. Inhaltlich denke ich dabei an: „Renn!“

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