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Jeder Besuch in einem Ikea-Möbelhaus mit einer jungen Frau ist ein Versprechen, das einzulösen sich das Leben beharrlich weigert. Es ist so etwas wie das europäische, birkenfurnierte Gegenstück zum amerikanischen Traum. Das Glück, so legt Ikea uns nahe, liegt in Fortpflanzung und Häuslichkeit, ist ratenfinanziert und mit Köttbullar gespeist. Gut, dass die Mitarbeiterinnen im Imbiss-Bereich neben dem Ausgang die Tische so selten abwischen. Die Senf-Spuren längst verdauter Hotdogs, die Trockenzwiebeln und Cola-Flecken sagen die Wahrheit über den Traum aus, den wir mit Billy, dem Regal, und dem Henkelbecher Fägrik erwerben. Und mit dem Drehstuhl Klemens, den die Andere, die in diesem Blog von nun an Mimi heissen wird, für ihr Büro brauchte.

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