Europa sucht die Raucherlunge

Es bedarf eindeutig einer neuen, europaweiten Casting-Show. Wie sonst wäre die passende Lunge für die bebilderten Warnhinweise auf den neuen Zigarettenschachteln zu finden? Moderieren könnte sie Helmut Schmidt, Ex-Bundeskanzler und als Raucher so legendär, dass die Abschaffung seiner geliebten Menthol-Zigaretten auf 2020 verlegt wurde. Das Europäische Parlament geht davon aus, dass er dann wahrscheinlich tot sein wird. 

Der Preis der Freiheit

Wohin geht heute ein ehemaliger Diktator, wenn er ins Exil gehen muss? Der soeben aus dem Amt geschieden-gewordene Präsident der Ukraine steht gerade vor genau dieser Frage. Immerhin muss das entsprechende Land ja grundsätzlich bereit sein, jemandem Asyl zu bieten, dessen Ruf im Spiegel der heutigen Moralvorstellungen etwas derangiert ist und an dessen Gesellschaft Interpol und der Internationale Gerichtshof in Den Haag Interesse haben.

Es gibt einige Staaten, von denen eben diese Organisationen uncharmant behaupten, sie ersetzten einen Mangel an Ethik und Moral durch Geld, Gold, übertragbare Wertpapiere und Juwelen. In korrupten Staaten sind aber auch die Politiker und Beamten korrupt, müssen also extra bezahlt werden und verlangen mehr Zugaben als ein betrunkenes Publikum im Karneval. Sinnvollerweise nenne ich an dieser Stelle Montenegro, Moldawien und Kossovo, denn die Chancen, in einem russischen Arbeitslager zu landen, sind dann geringer.

Für ehemalige Staatspräsidenten und „Kreml-Gegner“, Oligarchen also, die im Verteilungskampf mit dem Präsidenten den Kürzeren gezogen haben, kann das ein Problem sein. Amerikanische Whistleblower, die Verpfeifer des neuen Überwachungsstaates, und chinesische Dissidenten, die Verpfeifer des alten, sind in aller Regel auch noch knapp bei Kasse.

Today I Read…The Dead Kid Detective Agency

wadingthroughbooks

Dead Kid Detective Agency Today I read The Dead Kid Detective Agency, written and illustrated by Evan Munday , the first book in th e Dead Kid Detective Agency series.

October Schwartz hasn’t been having the best luck lately. Her depressed dad has moved them to the tiny town of Stickville, where he’s a teacher at her new high school, only she’s younger than everybody else. She met a really cool girl, who immediately gets the whole school to call her „Zombie Tramp“. Oh, and there are a bunch of dead kids hanging out in the cemetery behind her house, and only October can see them. How’s a girl to write the greatest horror story ever (Two Knives, One Thousand Demons) under these conditions?

Then October’s favourite teacher dies under suspicious circumstances, and no one is willing to listen to October when she says Mr. O’Shea didn’t kill himself. No one, that is…

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Ich bin ein sexloses Flittchen

Gerade noch rechtzeitig exportierte ich die Pineas Diaries von My Opera zu WordPress. Soll ich nun parallel zueinander bei Tumblr und WordPress posten, was schon bei My Opera nur wenige lesen wollten? Soll ich auf der anderen Seite behaupten, der Kreis meiner Leser sei exklusiv, wo sich in seinem Umfang doch eigentlich nur ausdrückt, wie langweilig mein Leben ist… und wie wenig mich die Erwartungen anderer interessieren. So erweiterte sich die Zahl meiner Follower spontan, würde ich zum Beispiel von perversem Sex berichten wie einst Belle de Jour, die vielgeliebte, jedoch verböte mir das meine Erziehung.

Dazu kommt als weiteres Hindernis, dass es meinem Leben so eklatant an Sex fehlt wie an beruflichem Erfolg, Anerkennung, einer Perspektive und einem Auto. Das kann ich nur behelfsweise mit billigem Tee, e-books und Sid Meier’s Pirates! auf meinem Nokia Asha 309, einem Motorroller mit Dreck in der Öl-Leitung und einem Faible für Buffy Summers und Lisbeth Salander ersetzen. Das wiederum inspiriert den einen oder die andere dazu, mich Versager zu nennen. Die Gewohnheit lässt mich diese Ansicht fast teilen; allerdings gibt es neuerdings Menschen wie Strasssteinchen und den Schmock, die ihr widersprechen, die behaupten, an mir Fähigkeiten entdeckt zu haben, die mir selbst noch fremd sind.

Ein Teil von mir zögert noch, ein anderer ist bereit, sich darauf einzulassen, erliegt der Versuchung wie es sonst nur Lindsay Lohan tut.

Ich war einkaufen

Der alte Mann sah mir und dem Regen zu. Der Regen fiel mit einer Begeisterung, die mir abging. Ich balancierte einen zusammen gerollten Teppich mit einer Höhe von 120 cm zwischen meinen Knien und die Drehzahl meines Rollers vorsichtig mit Gas und Bremsen. Der alte Mann wirkte verwundert.

Ich war es nicht. Paula hatte beschlossen, dass ich nicht mit dem Auto fahren sollte, weil ich den Wagen nie schräg nach rechts, sondern nur schräg nach links versetzt in die Garage stelle. Das ist natürlich sowohl eine Insubordination als auch eine persönliche Beleidigung. Als ich nach Hause kam, brütete sie über dem Laptop-Sonderangebot des Mondo-Warenhauses. Als Ergebnis langwieriger Verhandlungen bezahlt ihr die Versicherung einen neuen Autoreifen samt Felge, sie somit zum Erwerb eines neuen tragbaren Computers befähigend.

Wer die Verhandlungen geführt hat, ist klar. Wer beurteilen muss, ob dieser Dell etwas taugt und hinterher die Programme installieren muss, auch. Und wer sich den Vortrag anhören muss, dass er demnächst raus fliegt, auch. Für diesen Fall hätte ich einen Plan, für eine Fortsetzung des Status Quo nicht.

„Then kill me,“ she answered fiercely, leaping up to confront and dare
him. “Kill me. You are used to killing, and for that at least I should be grateful.”

„I will kill you if I please,“ he said in level icy tones. „But not to please you. You don’t yet understand. You are my slave, my thing, my property, and I will not suffer you to be damaged save at my own good pleasure. Therefore, eat, or my Nubians shall whip you to quicken appetite.“

For a moment she stood defiant before him, white and resolute. Then
quite suddenly, as if her will was being bent and crumpled under the
insistent pressure of his own, she drooped and sank down again to the
divan. Slowly, reluctantly she drew the dish nearer. Watching her, he
laughed quite silently.

She paused, appearing to seek for something. Failing to find it she
looked up at him again, between scorn and intercession.

„Am I to tear the meat with my fingers?“ she demanded.

His eyes gleamed with understanding, or at least with suspicion. But he
answered her quite calmly—“It is against the Prophet’s law to defile
meat or bread by the contact of a knife. You must use the hands that God has given you.”

Rafael Sabatini, The Sea-Hawk