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Das Garagentor war dick isoliert, sehr ordentlich mit einem Gitter aus Stahlblechen und hochwertigem, verdichtetem Styropor. Erwartungsgemäss hatte niemand daran gedacht, die Federn dem erhöhten Gewicht anzupassen. Erwartungsgemäss senkte sich das Tor so zart und langsam wie ein Elefant, der vom 10 m-Brett ins Nichtschwimmer-Becken springt.

Vorschriftsgemäss wies ich darauf hin, dass Installation eines Garagentorantriebes an einem Tor in diesem Zustand gemäss Maschinenrichtlinie nicht zulässig ist, bevor wir dann unser neues Modell “Arlecchino” installierten, Maniac, Penny, ein Aussendienst-Mitarbeiter und ich. Erwartungsgemäss funktionierte der Antrieb so gut, wie dieser oder jener Mitbewerber es sich von seinen Modellen an einem ordentlich eingestellten Tor erhofft. Nachdem die Feder-Pakete rechts und links des Tores neu und besser eingestellt waren, lief er sogar noch sanfter.

Erwartungsgemäss fand Penny nach dem Reichweiten-Test, bei dem sie, die Fernbedienung immer wieder drückend, die Strasse hinunter wanderte, zu uns zurück. Sie hatte sich wohl die Hausnummer notiert. Ganz schön gerissen.

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