How to tell good people from bad

Bleiern liegt die Wärme auf mir, so schwer, dass ich mich nicht einmal aufraffen kann, Fotos für meine e-bay-Auktionen zu machen. Ich fühle mich so schwerfällig wie Gérard Depardieu, der sich über meinen Fernseher schleppt, alt, müde, übergewichtig. Er spielt einen dieser Polizeibeamten, denen ein schäbiger Mantel äusseres Epithel zu sein scheint, in einer Stadt, in der alle Gangster sind, alle mit Drogen handeln, alle bestechlich sind und niemand wählerisch bei der Wahl seiner Mittel ist.

Dass er am Ende die Stadt verlässt, ist zwangsläufig und nötig, wirft aber die Frage auf, was er ausserhalb seines natürlichen Biotops tun soll. Ein Urlaubs-Resort in Guatemala pachten? Sich als Alkoholiker weiter qualifizieren, bis ihn eine steinharte Leber tötet statt eines Colt 1911? Was würde ich tun, wenn ich mich nicht von Paula unterdrücken liesse? Bin ich der Schurke oder das Opfer?

Sein Mobiltelefon ist ein Motorola Razr V3. Diese belgische Stadt, in der der Film gedreht wurde, möchte ich gerne einmal besuchen.

2 Kommentare zu „How to tell good people from bad

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