Mycroft, Ananias, Nero und Gilgamesch

Ich dachte vorhin beim Spazierengehen darüber nach, ob die Beziehung von Dr. Watson zu seinem alkoholkranken Bruder für die zum suchtkranken Sherlock Holmes relevant gewesen sei. Dem Begriff der Koabhängigkeit ging schliesslich die Koabhängigkeit voraus.

Liess Holmes ihn deshalb nach dem Sturz in die Reichenbach-Fälle über sein nicht-stattgefundenes Ableben im Unklaren? Machte er seine Therapie bei Siegmund Freund davor wie Nicholas Meyer behauptet oder danach, während er untergetaucht war? Dieses Untertauchen hatte er mit seinem Cousin Ananias J. Raffles gemeinsam, dem Kricketspieler und Fachmann für Zugangssysteme.

Tauchte auch Mycroft Holmes gelegentlich unter, Sherlocks genialer aber fauler älterer Bruder? Über ihn liesse sich auch ein Buch schreiben, unter besonderer Berücksichtigung seiner Beziehung zu seinem österreichischen Hausmädchen. Da kommen die kleinen Nero Wolfes her.

Diese Familie hat bis hin zu Gilgamesch Grissom einen Hang zu exzentrischem Verhalten, unterdrückter Sexualität und merkwürdigen Vornamen.

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