To have or not to have

Rechts von mir stand unsere Praktikantin Bunny leicht vorgebeugt, den üppigen Busen der Gravitation und meinem Blick ausliefernd, links ging Karen in die Hocke, um ein Paket Papier aus einer Ecke heraus zu zerren, wobei ihr die Kehrseite aus der Hose rutschte. Meine Gedanken machten sich einmal mehr auf eine dieser Reisen, die keinen Anfang und kein Ende zu haben scheinen und auch so gar nichts mit meiner Nächsten Fleischligkeit zu tun.

Jedenfalls nicht unmittelbar, eher mit peinlichen und unangenehmen Situationen, in die mich der Wunsch danach brachte. Von dort bewegten sich meine Gedanken zu den Möglichkeiten, die wir haben, den Service unserer britischen Tochtergesellschaft A. J. Raffles & Co. zu verbessern, und nach einem Abstecher zur Schluss-Sequenz von "Im Rausch der Stille" von Alberto Sanchez Pinol wandte ich mich der Überlegung zu, welche Möglichkeiten mir ein neues oder doch wenigstens neueres Motorola L6 im Vergleich zum Siemens MC60 bieten würde.

Und wieder bin ich einem Thema entronnen, mit dem ich so wenig zurechtkomme wie mit wenigen. Ich habe nicht einmal in meinen Träumen Sex.

Aber will ich überhaupt Sex haben? Und wenn, wie vermeide ich, dass Paula mir drauf kommt?

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