Merkt Euch das Gesicht! Merkt Euch den Namen!

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A lesson to be learned. A lesson learned

Paula faselt von all den Dingen, die sie am Haus erledigen lassen will, unter besonderer Berücksichtigung meines Beitrages. Das wechselt sich mit der Drohung ab, sich von mir trennen zu wollen. Ich bin an diese Wechselhaftigkeit gewöhnt, verstehe sie aber nicht.

Denn ich bin ja überaus zuverlässig in meinen Gefühlen. Ich hasse morgens alle Menschen, mittags hasse ich sie auch, und abends verabscheue ich sie hingebungsvoll. Allerhöchstens dass ich beim Kleinen Bruder einmal eine Ausnahme mache.

Insgesamt war die einzige glückliche Beziehung in meinem Leben die mit Freund, dem Kater. Er war der einzige, der mich liebte, wie ich bin, der einzige, dem ich je begegnet bin, der dieses Kunststück vermochte. Jetzt erhoffe ich mir nichts anderes mehr, als in Ruhe gelassen zu werden.

ich bin lernfähig. Und das ist es, was Ihr mich gelehrt habt.

Nowhere

Die Gewöhnung ans Unglücklichsein

Alle Faxe sind verschickt, alle mails geschrieben. Allein die Steuererklärung für 2016 bedarf noch einer Unterschrift von Paula, um abgegeben zu werden.

Mir bleibt dann allein noch, auf das Geld zu warten, das aus allen möglichen Richtungen über uns herein brechen soll und das sie bereits hingebungsvoll verplant hat, und Kat Frankie zuzuhören, wenn sie von ihrem schlechten Benehmen singt.

So gut ging es mir seit langem nicht. Finanziell jedenfalls. Ich werde ein wenig Zeit brauchen, um mich daran zu gewöhnen.

Die Kühe des Mnemos

Wie der Hirte Kühe treibt, treibt ein Kollege neue Mitarbeiterinnen durchs Gebäude. Kuhäugig starren die Damen uns an, die Veteranen, die der Tod und die Geschäftsleitung vergessen haben.

Höflich reichen wir ihnen die Hand, während wir Namen und Funktionen nennen, die ihnen noch keinen Sinn machen. Ihre Vorgänger verschwanden, ohne sie je verstanden zu haben.  Erinnern wir selbst uns noch, was sie bedeuteten?

Wenn sie weg sind, auf eine andere Weide getrieben wurden, werde ich die Eingangspost in Fächer sortieren, die nicht mehr geleert werden.

Focke-Wulf 290 A

In Syrien oder Afghanistan geht es in erster Linie nicht darum, Bunkeranlagen anzugreifen, und schon gar nicht Massen feindlicher Kampfflieger vom Himmel zu holen. Stattdessen soll die Luftwaffe Spezialeinheiten helfen, Gegner aufzuspüren und auszuschalten, die meist mit kleinen, sehr beweglichen Einheiten kämpfen, wie die Taliban und der IS. Dafür brauchen Bodentruppen von der Luftwaffe eine präzise Nahaufklärung und Feuerunterstützung, die Kollateralschäden vermeidet.

In beidem sind die Propeller-Maschinen bessere Strahlflugzeuge. Propeller-Maschinen lassen sich auch mit 180 Stundenkilometern über dem Geschehen bewegen. Selbst in unwegsamen Gelände, wie Gebirge, können sie noch nahe am Boden manövrieren. Dabei sind die kleinen „Props“, wie sie im Flieger-Jargon heißen, in der Lage, fast den gesamten Waffen-Mix zu tragen, über den auch Düsenflugzeuge verfügen, wie Maschinenkanonen, Raketen und Bomben. Und sie lassen sich überlegter einsetzen. „Der Pilot, überblickt die Kampfsituation und kann den Finger vom Abzug nehmen, weil er eher erkennt, wenn Zivilisten auftauchen“, sagt Ulrich Scholz, ehemaliger Strahlflugzeugführer sowie Flug- und Waffenlehrer bei der Bundeswehr gegenüber FAZ.NET.

Was die „Props“ zudem attraktiv macht: Deren Technik dominiert noch nicht komplexe Elektronik und Software, sondern Mechanik. Die Maschinen sind somit robuster und besser geeignet für die unwirtlichen Kriegsschauplätze in scheiternden Staaten und Entwicklungsländern. Propeller-Maschinen können auch mal auf Buckelpisten landen und ohne aufwendig ausgestattete Luftwaffenbasen mit Highend-Hangars und Heerscharen an Technikern gewartet werden. Gerade in den Frontstaaten asymmetrischer Konflikte, denen Infrastruktur sowie Material und Personal fehlen, lassen sich so Luftwaffen aufbauen und betreiben. Aus solchen Überlegungen heraus, liefern die Vereinigten Staaten seit einem Jahr Super Tucanos des brasilianischen Herstellers Embraer an die Afghanischen Streitkräfte, damit jene effektiver gegen die Taliban kämpfen können.

Für Operationen zur Aufstandsbekämpfung würde auch die amerikanische Luftwaffe Propeller-Maschinen anschaffen. Das machte bereits ihr Oberbefehlshaber General David Lee Goldfein deutlich, ein bekennender Anhänger der Idee, wieder verstärkt auf Propeller-Maschinen zu setzen. Goldfein betont zudem gerne ein weiteres Argument: „Low costs“. Die Kriegsführung moderner Militärmächte verschlingt exorbitante Summen. Wer der Ambition folgt, militärisch global aktiv zu sein, wie die Vereinigten Staaten, muss die Kosten für die Kriegsführung im Blick haben. Ein Weg dafür wären Propeller-Maschinen.

Die Stückkosten für ihr modernstes Kampfflugzeug, die F22 „Raptor“, gibt die amerikanische Luftwaffe mit satten 140 Millionen Dollar an. Für ihre Propellermaschine vom Typ T-6 veranschlagt sie dagegen nur 4,2 Millionen Dollar. Die T-6 nutzen die amerikanische wie auch die deutsche Luftwaffe als Ausbildungsflugzeug für junge Piloten. Der Hersteller Beechcraft versucht, eine bewaffnete Version, die T-6 „Wolverine“, zu deutsch Vielfraß, an die amerikanische Luftwaffe zu verkaufen. Wegen ihren günstigen Kosten hat sich für Propeller-Kampfflugzeuge ein Nischenmarkt entwickelt, auf dem vor allem Zweite- und Dritte-Welt-Staaten einkaufen, die direkt in asymmetrische Konflikte verwickelt sind.

So jagen Kolumbiens und Perus Luftwaffen mit Super Tucanos im Amazonasgebiet Transportflugzeuge von Drogenschmugglern. Die brasilianische Tucano verkauft sich bestens und findet sich in verschiedenen Versionen in einigen Luftwaffen Lateinamerikas und Afrikas. Der US-Hersteller IOMAX wiederum ist mit dem „Archangel“ am Markt. Der „Erzengel“ basiert auf einem Agrarflugzeug, entwickelt um Felder mit Pestiziden zu besprühen. Eine bewaffnete Version kauften die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit einer Kampfstaffel dieser Propeller-Maschine, geflogen von Söldnern, unterstützen sie, die ihnen genehme Kriegspartei im libyschen Bürgerkrieg.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/renaissance-in-der-luft-die-rueckkehr-der-propeller-kampfflugzeuge-15078131.html

Was ist eigentlich aus den alten Konstruktionsunterlagen für die Focke-Wulf FW190D geworden? Mit einem Turboprop-Motor, einem neuen Cockpit für mehr Sicht und etwas Elektronik könnte dieses Flugzeug immer noch jeden Insurgenten in Furcht und Schrecken versetzen. Beim Preis können wir vielleicht die A29 sogar noch unterbieten.